Dialog 374 – Lebensweise eines Kriegers

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Es ist wichtig, dass ihr eure Zeit genau plant und keine verschwendet. Verschwendete Zeit ist nicht nur verlorene Zeit, es ist Zeit, in der ihr zulasst, dass Kräfte euch schwächen!

 

Lebensweise eines Kriegers

Ich hatte einen furchtbaren Albtraum und wollte wissen, welche Bedeutung er hatte.

 

Dialog 374 – Juni 1992

Monika, Albträume sind keine Visionen, auch keine verschlüsselten. Albträume sind Zerrbilder der Seele und schwer zu enträtseln. Das einzige, was es zu deinem Traum zu sagen gibt ist, dass du Angst hast zu versinken, unterzugehen. Und dass du Angst hast vor dem, was dann kommt. Es handelt sich nicht um Visionen, sondern nur um Ängste. Doch die müssen keinen realen Boden haben.

Euer Leben ist nun einmal wie eine Fahrt mit dem Auto am Rande der Klippen. Und manchmal droht sogar ein Rad über den Rand zu geraten. Wem sollte das keine Angst machen!?

Du bist sehr mutig und Jörg ist es auch. Eure Gelassenheit, mit der ihr inzwischen mit eurer Situation umgeht, verdient Respekt. Denn bei aller Gelassenheit seid ihr doch immer noch hochgradig problembewusst. Trotzdem spielen die Nerven nicht immer mit. Dann entstehen solche Bilder.

Jörg, das Gespräch mit der Bank ist sehr gut gelaufen. Du warst konzentriert von der ersten Sekunde an. Du hast keine Zeit verloren, warst innerlich gelassen und bereit alles loszulassen. Das sind gute Haltungen eines Kriegers. Der Rest des Tages ist dir dann leider wieder entglitten.

Es ist wichtig, dass ihr eure Zeit genau plant und keine verschwendet. Verschwendete Zeit ist nicht nur verlorene Zeit, es ist Zeit, in der ihr zulasst, dass Kräfte euch schwächen! Dass ist nicht die Lebensweise eines Kriegers. Die Grundlagen sind euch sicherlich noch von den Büchern Carlos Castanedas bekannt und sie sind gültig, weil die Gesetze der Spiritualität immer gültig sind.

Zeit ist ein wichtiger Faktor. Ebenso zu wissen, was man mit seiner Zeit anfangen will. Das gilt für den ganzen Tag. Es geht nicht so sehr darum, sich morgens einen Zeitplan für den Tag zu entwerfen, was dann erfahrungsgemäß doch nicht klappt. Es geht darum, ein Bewusstsein für die Aufgaben zu entwickeln, die man erledigen möchte.

Ihr lernt euren Tag vorwiegend so kennen, dass immer andere euch den Rhythmus bestimmen. Jetzt müsst ihr lernen, eurer Mitte bewusst zu werden. Dann wird sich alles, ich betone alles, darum gruppieren.

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