Dialog 42

… aber diese Wurstware, wie überhaupt alles Fleisch, das es so im Laden zu kaufen gibt, ist schlechte Nahrung, belastet mit der Angst und der Qual geschundener Kreatur.

Dialog 42, 24.01.1986

Was ich nicht begreife: Es ist noch kaum eine Woche her, da hast du uns die Fähigkeit zur Manifestation glatt abgesprochen. Jetzt sollen wir nicht nur ein Auto manifestieren, sondern ein Haus gleich noch mit, wobei das Haus zunächst erst noch visualisiert werden muss. Also können wir es offenbar doch, oder wie?

Selbstverständlich könnt ihr es. Aber damals wart ihr in einer Verfassung, in der ihr es mit Sicherheit nicht gekonnt hättet. Hätte ich euch damals gesagt: Wartet noch ein paar Tage, dann könnt ihr besser manifestieren als heute, dann hättet ihr unter Garantie in dieser Hinsicht keinen einzigen Gedanken mehr geopfert und alles mir überlassen. So aber hat meine Antwort euch sehr in Bewegung gebracht, denn sowohl das Auto als auch das Haus sind für euch dringende aktuelle Probleme. Und nachdem es für euch so aussah, dass ich euch meine Hilfe bei der Suche zu verweigern schien, seid ihr innerlich selber sehr aktiv geworden.

Dass du zum Beispiel den stürmischen und verregneten Tag in Le Faouet dazu genutzt hast, plötzlich über euer Haus nachzudenken, hat nur diesen Grund. Und das war es, was ich erreichen wollte. Ich kann alles für euch tun, was wichtig ist – aber nur mit eurer Mitarbeit.
Das gilt auch jetzt und auch für das Haus. Schiebt diese Dinge nicht auf die lange Bank, sondern befasst euch intensiv mit dieser Aufgabe. Versucht euch vorzustellen, wie intensiv ihr euch darauf einlassen würdet, wenn ihr wüsstet, dass ihr Ende des Monats aus eurem Haus ausgezogen sein müsstet … !

24.01.1986 (mittags)
Ich danke in unser aller Namen für deine Hilfe! Und ich danke auch dafür, dass wir mehr bekommen haben, als wir erwartet hatten: Statt 3.000 F haben wir 6.000 F erhalten. Statt 100 F Wohnungsgeld gleich 1300 F – das ist unbeschreiblich! Wir danken dir und bitten dich um deine Unterstützung, dieses Geld weise zu verteilen.

Keine Sorge. Ich werde mich dieser Sache schon annehmen, aber nicht jetzt. Jetzt hast du einen langen Wunschzettel mitgebracht. Gehen wir den erst einmal durch.

Es ist seit langem wieder einmal eine etwas größere Liste. Ich hoffe, du kannst das verstehen. Es tut so gut, sich auch mal wieder etwas leisten zu dürfen und wir möchten dich bitten, diesen Zettel besonders wohlwollend zu prüfen.

Der Zettel ist soweit schon in Ordnung. Über die Wurst freue ich mich nicht so.

Die ist ja auch nicht für dich, sondern für mich!

Witzbold. Ich freue mich deshalb nicht so darüber, weil es keine gute Nahrung ist und sie bekommt eurem Körper nicht. Alkohol und Tabak schädigen euch zwar auch, aber diese Wurstware, wie überhaupt alles Fleisch, das es so im Laden zu kaufen gibt, ist schlechte Nahrung, belastet mit der Angst und der Qual geschundener Kreatur. Kannst du darauf nicht verzichten?

Wir essen doch nur sehr selten Fleisch und Wurst. Manchmal habe ich wirklich große Lust darauf und heute wäre so ein Tag.

Ich will es dir ja auch nicht verbieten. Ich möchte nur, dass du darüber einmal nachdenkst. Iss es nur, wenn es dir so ein Bedürfnis ist. Ich will versuchen, eure Körper von den Schädigungen freizuhalten, die es mit sich bringen wird.

24.01.1986 (abends)
Ich habe heute in der Meditation die Aufforderung empfangen, dass wir drei schriftlich und jeder auf seine Weise eine erste Skizze davon zeichnen sollen, wie jeder sich eine Gemeinschaft und seine Rolle in dieser Gemeinschaft vorgestellt hat.
Monika hatte das bereits getan, bevor sie diese Neuigkeit von mir erfahren hat. Ich selber müsste mich, wenn es sehr eilig ist, heute Abend daran machen. Soll ich Rebecca heute noch darüber informieren und ist es wichtig, dass auch von ihr morgen schon etwas vorliegt oder reicht es, wenn sie morgen davon erfährt?

Nein, es wäre schon wichtig, dass ihr morgen in diesem Punkt einen Schritt weiter seid. Deshalb sollte Rebecca heute Abend noch informiert werden.

Ich habe jetzt ein Glas Wein neben mir stehen. Das ist eigentlich gegen die Abmachung. Wie sieht es damit aus?

Du bist unverbesserlich! Hättest du nicht Qualitäten, die mich interessieren, könntest du dir so manches nicht leisten, was du mit mir treibst. So musst du jetzt selber entscheiden, wie wach du dich auch mit Wein im Körper noch für deine Aufgaben fühlst.

© Monika Laube. Du darfst diesen Artikel zum persönlichen Gebrauch unverändert kopieren und weitergeben, vorausgesetzt dieser Copyright Hinweis steht am Ende des Dokumentes.  Für eine gewerbliche Nutzung nimm bitte Kontakt mit mir auf.

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