Dialog 47

Bringe dein Leben in Ordnung, indem du meine Anweisungen befolgst, indem du zu mir betest und mich stets an erste Stelle setzt bei allen deinen Entscheidungen. Überlasse ALLES mir und grübele nicht immer um den Sinn meiner Worte.

Dialog 47, 31.01.1986

Vater, warum bist du so weit weg von mir?

Weil du immer wieder sündigst und mich verspottest. Wenn es dir schlecht geht und du Angst vor dem Morgen Hast, dann kommst du und begibst dich unter meinen Schutz. Aber wenn es dir besser geht, weil ich ihn dir gewährt habe und du siehst, dass du keine Angst mehr vor dem Morgen haben muss, lässt du sofort meine Hand los und wendest dich innerlich von mir ab. Du sündigst in Gedanken gegen mich und du sündigst mit deinem Handeln, weil du gegen die Abmachungen verstößt, wenn du auch nur ein Weißbrot kaufst, über das ich nicht entschieden habe.

Gehe weiter auf diesem Weg und du wirst mich bald ganz verlieren. Oder Kehre um und komme zu mir zurück und bleibe an meiner Seite.

Ich gebe zu, ich habe leichtsinnig und gedankenlos gehandelt. Aber mein Handeln war auch eine Enttäuschung darüber, dass manche der praktischen Ratschläge, die du uns gibst, sich in der Praxis nicht durchführen lassen und das hat mich sehr verunsichert.

Ist dein Glaube so schwach, dass du lieber auf deinen Unverstand hörst als auf meine Stimme? Was gibt dir das Recht zu entscheiden, wie weise meine Ratschläge sind? Und wenn ich dich Tag und Nacht mit sinnlosen Aufträgen überschütten würde, erwarte ich doch, dass du sie durchführst. Ohne zu zögern und ohne zu grübeln. Und ohne mich ständig nach dem Warum zu fragen.

Ich WILL umkehren und ich WILL bei dir belieben. Ich will es aus tiefstem Herzen. Bitte gib mir die Kraft, deine Prüfungen zu bestehen. Ich schaffe es alleine nicht.

Was du Prüfungen nennst, sind noch gar keine. Und du musst selber die Kraft aufbringen, nicht vom Weg abzukommen. Ich glaube es dir, dass du umkehren willst. Ich weiß, dass deine Worte wahr sind und aus dem Herzen kommen. Doch ich muss erst sehen, dass du dich zumindest bemühst, deinen Weg an meiner Seite zu gehen, bevor ich dir wirklich Kraft geben kann.

Dein Hauptproblem ist nicht der einzelne Verstoß gegen meine Abmachungen. So etwas geschieht oft gedankenlos bei dir. Dein Hauptproblem ist, dass du dich immer wieder innerlich von mir abwendest, dass du an mir zweifelst.

Ich werfe dir das nicht vor, aber ich weise dich auf die Folgen hin: Wenn du an mir zweifelst, hast du meine Hand losgelassen. Und wenn du nicht wenigstens nach ihr tastest um sie wiederzufinden, wirst du mich verlieren, denn ich warte nicht auf dich. Ich habe meine Pläne und sie müssen erfüllt werden. Ich habe dich dafür ausgesucht, an der Erfüllung dieser Pläne mitzuwirken. Dich, Monika und Rebecca und viele andere Menschen, die ihr noch kennen lernen werdet. Du stellst das Verbindungsglied zwischen mir und euch her, aber das geht natürlich nur, wenn du es auch selber willst. Wenn deine Zweifel größer sind als dein Glaube, wirst du mich verlieren.

Ich sehe, dass dich diese Worte erschüttern, und das sollen sie auch. Denn noch ist es nicht zu spät zur Umkehr und du kannst meine Hand noch ergreifen. Sieh, ich halte sie dir hin. Ergreife sie und halte sie fest.

Bringe dein Leben in Ordnung, indem du meine Anweisungen befolgst, indem du zu mir betest und mich stets an erste Stelle setzt bei allen deinen Entscheidungen. Überlasse ALLES mir und grübele nicht immer um den Sinn meiner Worte.

Wenn du eine Arbeit nicht erledigen kannst, die ich dir aufgetragen habe, dann ist das nicht Grund genug, an mir zu zweifeln! Was willst du erst tun, wenn ich wirkliche Prüfungen von dir verlange?

Wenn du etwas möchtest, was ich dir verwehrt habe, und du möchtest es dennoch, dann frage mich wieder danach und sieh, wie ich entscheide, aber übergehe meine Anordnungen nicht.

Das wirft dich ins Dunkel zurück, aus dem du zu mir gekommen bist. Und kein Verstoß kann gering genug dazu sein. Der kleinste Fehler kann soviel wiegen, wie die größte Sünde, wenn er bewusst und mir Vorsatz begangen wurde.
Nimm dieses Weißbrot gestern als Beispiel: 
Du hast gedacht, was soll ich wegen 2 Franc 40 erst Gott befragen. Aber ich sage dir, das war so schlimm, als hättest du 2000 Franc ausgegeben, ohne mich zu befragen, denn es geht um den Vorsatz dabei. Begreifst du das denn nicht? Du bist nicht irgendwer. Und jede deiner Handlungen ist eine besondere Handlung. Und jeder Schritt ist ein wichtiger Schritt, weil es Übungen sind!

Versuche ab jetzt, es besser zu machen. Kauf dir nun endlich das kleine Notizbuch für die Tasche und schreibe ALLES auf, was du mich fragen musst, bevor du es tust! Noch ist kein größerer Schaden angerichtet worden, als dass wir Zeit verloren haben. Aber weil du sofort zu mir gekommen bist, als du die Nähe zu mir vermisst hast, ist es nicht viel, was wir verloren haben. Alles ist gut, mach dir keine Sorgen. Quäle dich auch nicht mit Selbstvorwürfen, denn ich sehe: Diesmal hast du besser begriffen als bisher, worum es geht und wie wichtig jede einzelne deiner Handlungen ist.

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