Dialog 64

Es ist nicht so sehr die Pfeife und der Tabak, was dich schädigt, sondern dass du vorwiegend DIESE Dinge in deinen Körper eindringen lässt und wenig Gutes. Umgekehrt muss das Verhältnis sein, dann könnte dir selbst eine Pfeife hin und wieder nichts anhaben – wenn du dann noch Lust darauf hättest.

Dialog 64, 16.02.1986

Der Heilungsartikel in dem Findhorn-Magazin hat mich sehr beeindruckt – allerdings nicht nur in Bezug auf den Artikel selber. Mir ist bewusst geworden, dass ich Gesundheit auch immer nur als Abwesenheit von Symptomen gesehen habe. Im Augenblick bildet sich da irgendetwas anderes heraus, ich weiß noch nicht so genau was. Vornean steht im Moment das Bedürfnis, meinen Körper wieder mehr fühlen zu können. Denn wenn Gesundheit mehr ist als nur ein „Nicht-Kranksein“, dann muss man Gesundheit auch ebenso deutlich wahrnehmen und fühlen können, wie man Krankheit wahrnehmen und fühlen kann.

Mir fällt aber gerade auf, dass ich von mir überhaupt nichts wahrnehme und fühle – außer, wenn es mir schlecht geht. Da stimmt doch etwas nicht!

Natürlich nicht. So langsam kommst du also doch dahin, wo ich dich die ganze Zeit schon hin haben wollte. Was glaubst du wohl, warum ich dich immer wieder aufgefordert habe, dein Jogging-Programm wieder aufzunehmen? Weil du dich von deinem Körper schon wieder viel zu weit entfernt hast, verglichen mit der letzten Phase eures Lebens im Kasselgrund.

Du musst ihn tatsächlich wieder fühlen lernen, denn Gesundheit schmeckt so köstlich, dass man gar nicht genug davon haben kann, wenn man erst einmal davon probiert hat! Schmeckt besser als Wein oder Tabak, glaube mir. Ich will dich nicht auffordern, das Rauchen wieder ganz einzustellen, weil du es nicht schaffen würdest. Und das würde dich nur wieder in neue Konflikte stürzen.

Aber ich möchte, dass du mehr für deinen Körper tust, weil du dadurch ein besseres Gefühl dafür bekommen wirst, was ihm gut tut und was ihn schädigt, so dass sich das Problem auf diese Weise von selber lösen kann.

Diese Dinge sind wirklich sehr wichtig, denn in der Tat weißt du nichts darüber, wie es in dir drinnen aussieht. Du bist nicht krank, wie es den Anschein hat, aber du weißt auch nicht, ob du gesund bist. Würdest du also eines Tages krank werden, würde dich das vollkommen unvorbereitet treffen und du hättest dem keine eigene Kraft entgegenzusetzen.

Anders aber, wenn du BEWUSST GESUND bist, wenn dein Körper Gesundheit in jeder einzelnen Zelle reproduziert und es dir so gut geht, dass du diese Gesundheit in dir spürst. Welche Kraft hättest du dann einem Angriff auf deine Gesundheit entgegenzusetzen!

Bisher lebst du so, dass du hoffst, nicht krank zu werden – und das bezeichnest du als Gesundheit …, lass dir das einmal durch den Kopf gehen, wenn du das nächste Mal dein Pfeifchen stopfst. Wohlgemerkt: Es ist nicht so sehr die Pfeife und der Tabak, was dich schädigt, sondern dass du vorwiegend DIESE Dinge in deinen Körper eindringen lässt und wenig Gutes. Umgekehrt muss das Verhältnis sein, dann könnte dir selbst eine Pfeife hin und wieder nichts anhaben – wenn du dann noch Lust darauf hättest.

 

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