Über uns

Monika und Jörg 1982

Noch jung und frisch – Monika und Jörg 1982

Wir, Monika und Jörg,

haben uns 1979 Jahren ausgerechnet über eine Kontaktanzeige kennengelernt. Beide fühlten wir uns damals reif für eine neue Beziehung, beide hatten wir am selben Wochenende in derselben Zeitung inseriert…

Man sieht, wohin das führen kann!

Sprituelle Themen waren damals noch nicht unser Thema. Das änderte sich aber, als wir Anfang der achtziger Jahre von Frankfurt weg auf’s Land zogen. Wir wohnten damals traumhaft schön in einem ehemaligen Forsthaus mitten im Spessart. Um uns herum nichts als Wald und Wiesen. Das nächste Dorf und damit die gesamte Zivilisation war weit weg von dieser Idylle.

Damals passierten mit uns zwei Dinge: Erstens hatten wir in dieser Waldeinsamkeit ungeheuer intensive Naturerlebnisse. Wir wussten damals noch nichts von „Orten der Kraft“ und solchen Dingen. Wir waren einfach nur hin und weg von der Intensität der Gefühle, die dieses Spessart-Tal in uns wach rief. Und wir stolperten damals „zufällig“ über das Buch „Der Zauber von Findhorn“ von Paul Hawken.

Findhorn war damals in spirituellen Kreisen eine Art Geheimtipp. Der Name stand für eine sagenumwobene Lebensgemeinschaft im Norden Schottlands, in der man angeblich mit Naturgeistern auf „Du“ stand und Gott höchstpersönlich die Tagesabläufe der Bewohner bestimmte. Gegen alle gärtnerischen Regeln sollten dort Rosen im Schnee und Kohlköpfe auf bloßem Sand wachsen und dabei noch unerhörte vierzig Pfund auf die Waage bringen. Ausgerechnet in den sturmzerzausten Dünen einer der nördlichsten Nordseeküsten und dort auch noch am Rande einer Müllkippe sollten die drei Findhorn-Begründer, allesamt honorige Herrschaften im mittleren Alter, very british und alles andere als alternativ, eine Art Zaubergarten angelegt haben, in dem sich Elfen und Devas ein Stelldichein gaben und die Pflanzen mehr mit Liebe als mit Kompost gedüngt wurden. Das war kaum zu glauben!

Über die Beschäftigung mit Findhorn haben wir damals damit begonnen, uns intensiver mit dem Sinn unseres Daseins und damit zwangsläufig auch mit Gott zu beschäftigen. Das führte eines Tages dazu, dass wir uns folgende Frage stellten: Vorausgesetzt es gibt tatsächlich einen Gott (wovon wir damals keineswegs überzeugt waren), würde er für uns sorgen, würde er uns auffangen und beschützen, wenn wir es fertig brächten, uns seinetwegen fallen zu lassen? Wenn wir es schaffen würden, einmal im Leben auf alle Sicherheiten und jeden festen Boden unter den Füßen zu verzichten, wenn wir bereit wären uns wirklich „anheim zu stellen“, würden wir ihn dann finden?

Wir haben das damals einfach probiert. Haben uns sozusagen selber obdachlos gemacht, haben alle Leinen gekappt, die uns mit unserer bis dahin sehr bürgerlichen Welt verbunden haben und sind mit einem kleinen Wohnwagen und fast keinem Geld nach Frankreich ausgewandert. Wir haben uns damals also in einem sehr wörtlichen Sinne „anheim gestellt“.

Die Suche nach Gott verlief insofern erfolgreich, als Jörg in einem Moment höchster Bedrängnis eines Tages von IHM eine Botschaft erhielt, in der er uns einen dringend notwendigen Ausweg aus den Schwierigkeiten zeigte, in denen wir uns damals verstrickt hatten. Es war die erste Botschaft von vielen, die dann kommen sollten.

Jörg stand von diesem denkwürdigen Tag im Dezember 1985 an bis zu seinem Tod im August 2002 in direktem Kontakt mit dieser spirituellen Instanz, die wir Gott nennen, der man aber natürlich auch jeden anderen Namen geben kann. Wir nennen sie Gott, weil die Botschaften für uns einerseits der Inbegriff von Weisheit überhaupt sind, weil sie aber andererseits gleichzeitig so nützlich und lebenspraktisch sind, wie wir uns das von einem Gott immer schon gewünscht haben.

Dieser „Gott“ ist zu einer inneren spirituellen Führung geworden, die uns Schritt für Schritt darin schulte, unsere innere Stimme, die Stimme unseres Herzens, in uns wahrzunehmen und uns von ihr führen zu lassen. Und mit unendlicher Geduld zeigte er uns, wie wir unsere Realität selbst gestalten, im guten wie im schlechten Sinne.

Subpages