Dialog 371 – Co-Creation

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IHR seid die Baumeister eures Lebens! Alles, was ihr vorfindet, habt ihr euch selbst geschaffen. Und alles, was ihr euch wünscht, könnt ihr euch selber schaffen. Ohne auch nur die geringste Einschränkung.

Co-Creation

Dialog 371 – Mai 1992

Dass die Welt so ist, wie ihr sie euch erschafft, wisst ihr. Aber ihr habt mit diesem Wissen bisher nichts anfangen können. Ihr konntet es nicht nutzen. Es war Kopfwissen, sinnlos, abgekapselt, ohne Leben.

Heute höre ich von euch erstmals Töne, wie ich sie bisher noch nie von euch gehört habe. Das Licht am Ende des Tunnels kann man nur sehen, wenn man es wirklich sieht. Solche Bilder und Gedanken kämen einem überhaupt nicht in den Sinn, wenn es nicht wirklich so wäre.

Und deshalb sage ich euch:
Alles, was bewegt werden muss, könnt nur ihr in Bewegung setzen. Aber ihr müsst nicht alles alleine bewegen! Von euch wird nur der Anstoß erwartet. Nicht mehr. Alles Weitere ergibt sich dann ganz von selbst. Aber diesen Anstoß, den könnt nur ihr leisten. Und das habt ihr bis heute eben nicht getan.

Ihr habt es immer für eine übermenschliche Aufgabe gehalten, euch selbst an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen. Dabei ist es so einfach wie ein Fingerschnippen. Es ist so einfach! Ihr müsst nur eines tun: Es wirklich wollen. Auf der inneren Ebene, nicht auf der äußeren.

Alle Veränderung geht von innen aus!

Ihr erreicht das Ziel, indem ihr aus eurer Mitte heraus lebt.

Um aus eurer Mitte heraus leben zu können, müsst ihr sie aktivieren.

Um sie aktivieren zu können, müsst ihr um ihre Kraft wissen.

Wisst ihr um ihre Kraft? Nein, aber ihr ahnt es. Wichtig, ganz entscheidend, ist euer Vorsatz, den Tag mit einem Ritual zu beginnen. Ihr müsst den Tag beginnen. Der Tag darf nicht euch beginnen. Warum leben Mönche und andere spirituelle Menschen nach der Struktur ganz bestimmter Rituale? Nur aus diesem Grund. Sie sind nicht auf der Welt, um zwischen Aufstehen und Schlafengehen die Zeit totzuschlagen, sondern um zu lernen.

Ihr beginnt morgens einen Tag. Es ist Euer Tag! Und es ist eure Aufgabe ihn zu nutzen. Nicht eure Pflicht ihn auszuhalten. Alle Dinge werden euch leichter fallen, wenn ihr diese Minuten am frühen Morgen genutzt habt.

IHR seid die Baumeister eures Lebens! Alles, was ihr vorfindet, habt ihr euch selbst geschaffen. Und alles, was ihr euch wünscht, könnt ihr euch selber schaffen. Ohne auch nur die geringste Einschränkung.

Der erste Schritt: Gelassenheit!
Ihr sagt dem Tag: „Heute übernehmen wir das Kommando“, und ihr werdet feststellen: Es funktioniert vielleicht nicht sofort. Aber auf Dauer funktioniert es in jedem Fall.

Als erstes müsst ihr also lernen, den Tag von Anfang an zu bestimmen. Es geht nicht darum, Techniken zu entwickeln. Es geht darum, dass ihr morgens eure Mitte findet. Nur darum. Mehr braucht ihr nicht. Nur das!

Alles, was sich ändern soll, könnt ihr ändern. Nur ihr. Nicht ich. Ich bin die Kraft, die ihr nutzen sollt. Ich stehe euch zur Verfügung. Ruft ihr mich nicht ab, kann ich nichts für euch tun. Deshalb ruft mich ab.

Dialog 369 – Co-Creation

Hund

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Es war der reine, freie Wille, frei von allen Interessen. Solche Willensäußerungen gehen hinaus und treffen den richtigen Partner.

Co-Creation

Ich hatte eine Blockade, mir fehlte jeglicher Antrieb, nicht einmal für meine geliebte Gartenarbeit, und ich hatte keine Ideen mehr für die Astrologie Seminare, die ich gab. Gleichzeitig war ich sehr irritiert, dass es auf ein in einem Mütterzentrum angebotene Seminar kaum Resonanz gab. Ich mutmaßte, dass ich nicht wirklich wollte, dass dieses Seminar stattfand, weil es sich nicht mehr stimmig anfühlte. Und ich wollte wissen, ob man selbst durch innere Ablehnung oder Wunschkraft das Geschehen beeinflusst. Und wenn es so ist, warum es mir dann so selten gelang, meine Wünsche zu verwirklichen, so wie es geschehen war, als wir uns wieder einen Hund ins Haus holen wollten.

Dialog 369  – April 1992

Zur Blockade: Der Hintergrund ist mangelndes Selbstvertrauen und Verzweiflung vor dem Berg, den es zu erklimmen gilt. Du musst erst noch deine Form finden. Du hast keine Ideen? Du bist blockiert – das kannst du nur aus dir selbst heraus lösen oder gar nicht.

Ich kann dir nur sagen, du bist ja dabei, mit dir weiterzukommen. Du bist nicht dabei, eine Seminarleiterin zu werden. Wäre das nur das Ziel, gäbe es keine Blockade. Du bist aber irritiert, weil du weißt, dass du eigentlich noch viel mehr willst, als Seminare zu geben. Du schielst schon auf das Danach. Du solltest aber auf das Hier und Jetzt schauen. Was danach kommt, kommt schon rechtzeitig.

Guter Rat, aber nichts wert, meinst du? Doch, genau das ist es, was du lernen musst. Jetzt machst du Seminare, also mache sie. Mach sie von mir aus schlecht, dann lernst du etwas daraus, aber mache sie. Und nimm in Kauf, dass es Ups und Downs gibt. Aber mache diese Seminare.

Dass du nicht einmal im Garten arbeiten möchtest, ist Ausdruck deiner tiefen inneren Ratlosigkeit, die auch deinen Allgemeinzustand beeinträchtigt. Ich kann dir nur sagen: Gartenarbeit ist Balsam für die Seele und sie bringt auf gute Gedanken!

Seminar im Mütterzentrum: Da sind wir beide beteiligt. Ich wollte das auch nicht. Du sollst dein Können nicht unter Wert verkaufen. Das wollte ich nicht und das wolltest du nicht. Insofern hast du das ganz klar mitiniziert. Mache deine Seminar lieber auf eigene Rechnung, vorausgesetzt du willst das.

Bobby, euer Hund, ist gewiss ein einfaches Beispiel, aber doch ein sehr wichtiges:
Hier hast du etwas ohne eigenen falschen Willen gewollt – und es hat geklappt. Mit falsch meine ich, es war nicht fremdbestimmt, nicht beeinflusst. Du hast einfach nur gewollt, was du wolltest. Verstehst du? Verstehst du den Unterschied? Es war der reine, freie Wille, frei von allen Interessen. Solche Willensäußerungen gehen hinaus und treffen den richtigen Partner. Profitorientierte tun das nicht. Nicht bei euch. Nicht bei dir und nicht bei Jörg. Jörg wird nur einen Text verkaufen können, hinter dem er selbst voll steht. So wie heute. Heute war es ihm vollkommen egal, was andere davon halten würden. Er hat geschrieben, was ihm Spaß machte. Auf deine Seminare bezogen musst du das auch lernen. Was will ICH vermitteln? Nicht: Was kommt am besten an? Egal, ob die Idee funktioniert. Hauptsache, sie gefällt DIR.