Dialog 198

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Für viele führt der Weg zu mir nur über diesen Umweg, weil sie vor lauter Ego und Besitzdenken nichts von mir sehen. Es gibt aber auch die Möglichkeit zu besitzen als besäße man nicht. Wer das fertigbringt, hat es natürlich bedeutend einfacher.

 Dialog 198 – 18.10.1986

Seit einigen Wochen geistert mir die Zeile „How can I serve God and live well too?“ im Kopf herum. Das beschäftigt mich sehr. Ich habe irgendwie Angst davor, dass dir zu dienen ein Weg ist, der durch schlimmste Entbehrungen führen muss, indem man alles an Persönlichkeit und Besitz aufgeben muss. Bei der neuerlichen Lektüre des Findhorn-Buches fand ich diese Möglichkeit dieses Mal noch bedrohlicher als früher. Und ich zweifele auch daran, wieweit ich das schaffen würde. Ich fühle mich nicht sehr stark in Punkto Entbehrungen.

Das sind einige recht verworrene Ängste, mit denen du dir den Kopf zerbrichst. Hart wird die Sache nur, wenn du nicht aufgeben, dein Ego und deinen Besitz nicht loslassen willst. Wobei ich übrigens nie gesagt habe, dass du alles hergeben musst und nichts mehr besitzen darfst. Aber für viele führt der Weg zu mir nur über diesen Umweg, weil sie vor lauter Ego und Besitzdenken nichts von mir sehen. Es gibt aber auch die Möglichkeit zu besitzen als besäße man nicht. Wer das fertigbringt, hat es natürlich bedeutend einfacher.

Worum es aber bei dir geht ist weniger Besitz und die Angst ihn zu verlieren.  Das war für dich noch nie ein ernsthaftes Problem gewesen. In dieser Hinsicht hast du geradezu einen Bonus. Für dich sind es seltsamerweise die kurzfristigen Bequemlichkeiten, die dir soviel bedeuten und den Unterschied zwischen Himmel und Hölle ausmachen. Doch daran zeigt sich eben auch besonders deutlich Glaubensstärke und Wille. Für dich hängt alles an diesem einen Punkt: Schaffst du es, dich soweit zu überwinden, auf kurzfristige (und eigentlich unbedeutende) Bequemlichkeiten zu verzichten, dann bricht das Eis auf, dass uns derzeit noch immer trennt. Du bist aber gerade am Ball. Bleibe unbedingt dran!

Dialog 175 Teil 2

dialogbild5Vieles, was dich in Bewegung hält, geschieht aus durchaus eigennützigen Motiven. Das ist aber nicht schlimm. Überhaupt nicht. Solange das Ziel gut ist! Was meinst du wie viele Menschen aus innerem Ehrgeiz heraus (und aus Liebe zu ihrem Ego) die erstaunlichsten Leistungen vollbringen? Das Ego ist nun einmal ein wichtiger Motor für euch, daran ist nichts schlimmes. Schlimm wird es nur, wenn der Ehrgeiz sich sozusagen selbstständig macht und unkontrolliert arbeitet.

 

Dialog 175-2, 24.08.1986 

Der Gedanke nach dem Prinzip der Permakultur zu arbeiten ist völlig richtig. Und ich werde euch gerne darin „ausbilden“, doch wird es sich damit ähnlich verhalten wie mit Reiki. Ich bin kein Techniker der Permakultur, ich arbeite nicht nach Methoden und Naturgeister tun das natürlich ebensowenig. Ich würde euch also von einer ganz anderen Ebene aus beraten und das wird euch nicht das Studium der menschlichen Erkenntnisse ersetzen, die für euch auch wichtig sind.

Ansonsten aber hast du Recht: Über eine Bearbeitung des Landes im Geiste und im Sinne der Permakultur ist die Verbindung zum Menschen tatsächlich gefunden. Denn das ist für jede nachvollziehbar, während eure Zusammenarbeit mit mir vor allen Dingen Befremden auslösen könnte, wenn sonst nichts Sichtbares vorliegt.

Insofern stimmt auch eure Beobachtung von heute. Das Land muss tatsächlich eine geschlossene Einheit bilden und es muss sichergestellt sein, dass ihr ohne die ständige Kontrolle des Besitzers arbeiten könnt. Feldmäßiger Anbau kommt deshalb nur begrenzt in Frage.

Zu deinem Ehrgeiz:
Es ist tatsächlich ein Durcheinander in dir. Vieles, was dich in Bewegung hält, geschieht aus durchaus eigenützigen Motiven. Das ist aber nicht schlimm. Überhaupt nicht. Solange das Ziel gut ist! Was meinst du wie viele Menschen aus innerem Ehrgeiz heraus (und aus Liebe zu ihrem Ego) die erstaunlichsten Leistungen vollbringen? Das Ego ist nun einmal ein wichtiger Motor für euch, daran ist nichts Schlimmes. Schlimm wird es nur, wenn der Ehrgeiz sich sozusagen selbstständig macht und unkontrolliert arbeitet. Dann wird die Tätigkeit, die daraus folgt, in der Regel destruktiv sein. Aber diese Gefahr besteht bei dir überhaupt nicht.

Außerdem: Leiste dir ruhig etwas das Gefühl, etwas Besonderes zu sein – Du bist ja auch etwas Besonderes! Und wenn du deinen Willen noch nicht im Griff hast, dann liegt das unter anderem daran, dass du dein Arbeitsfeld noch nicht gefunden hast. Aber warte nur einmal ab, bis es damit soweit ist. Wenn du WIRKLICH DEINEN Bereich hast, in dem du deine durchaus einzigartigen Qualitäten entwickeln kannst. Dann wird dein Wille überhaupt erst aus dem Schatten treten und ich in seiner wirklichen Kraft zeigen. Und dann wirst du in auch beherrschen.

© Monika Laube. Du darfst diesen Artikel zum persönlichen Gebrauch unverändert kopieren und weitergeben, vorausgesetzt dieser Copyright Hinweis steht am Ende des Dokumentes.  Für eine gewerbliche Nutzung nimm bitte Kontakt mit mir auf.

Dialog 175-1

dialogbild5Um mit den Geistern der Naturreiche zusammenarbeiten zu können, müsst ihr Menschen für ein für eure Begriffe ungeheuer sensibles Maß fein werden. Auf diesem Weg befindet ihr euch. Ihr müsst aber außerdem auch ein sehr sensibles Gespür für die Natur erlernen, die euch umgibt. Auf diesem Weg befindet ihr euch ebenfalls.

 

Dialog 175-1  – 23.8.1986

Monika:
Gestern haben wir B. kennengelernt. Er hat etwas angesprochen, das eine starke Resonanz in mir erzeugte. Permakultur. Seinerzeit hatte ich ein Buch darüber gelesen, konnte aber praktisch nicht viel damit anfangen. Und so ist die Idee wieder eingeschlafen. Gestern jedoch schien es mir, als sei das was mir mit den Heilpflanzen und unserem Gemüse so vorschwebt, am besten mit Permakultur zu verwirklichen. Ich verstehe das Prinzip so, dass man das was an von der Natur haben will so in das Landschaftsgefüge einfügt, dass man den Anbau von Pflanzen erst auf den zweiten Blick bemerkt. Außerdem passiere mm mehrere Dinge gleichzeitig, es findet eine Interaktion statt. Pflanzen, die nur eine einzige Funktion erfüllen, nämlich uns zu ernähren, dürfen demnach gar nicht vorkommen. Wenn wir z. B. Hühner halten, dann müssen sie so gehalten werden, dass sie außer als Eierlieferant zu dienen gleichzeitig die Obstbäume düngen und den Boden locker halten. Das ist eigentlich ein schlechtes Beispiel. Ich hoffe, Hühner erfüllen noch mehr Funktionen bei uns. Wir werden daran arbeiten müssen …

Jedenfalls hat das in mir eine Vision ausgelöst. Sollte unser Zentrum Wirklichkeit werden, dann könnte das ganze Land, das dazugehört, ein Beispiel dafür geben, wie wir Menschen uns von der Erde ernähren können. Und zwar ohne jegliche destruktive Auswirkungen, die der herkömmliche und zum Teil auch der biologische Landbau immer haben. Wie wir mit der Erde leben, wie die Erde auch von uns etwas bekommen kann.

Du hast gesagt, es fehlt uns noch die Verbindung zum Menschen. Ist das denn keine Verbindung? Ein Ort, an dem spirituelle Arbeit geleistet wird und der schon rein äußerlich ein Gefühl von Heimat auslöst und auch der Machbarkeit, der rührt doch alle Menschen an, die diesen Ort besuchen werden. Und wir wollen ja unseren Besuchern auch zeigen, was es heißt, mit deiner Energie zu leben und zu arbeiten. Beispiele geben und Möglichkeiten, den Energiekanal zu öffnen und damit zu arbeiten. 

Ich weiß, ich weiß. Wir können ja selbst noch nicht deine Energie in Arbeit umsetzen. Doch auch wenn wir sehr langsam vorankommen – eines Tages werden wir soweit sein, dass wir das auch anderen vermitteln können. 

Da unser Hauptfokus die Energie ist, so meine ich, sollte auch die Energiefrage auf der physischen Ebene eine besondere Rolle spielen. Damit meine ich zum Beispiel, dass wir unseren Energiebedarf über Solar- oder Wind- bzw. Wasserenergie selbst decken können.

Das alles könne wir natürlich nicht alleine schaffen. Mit der Farm wäre der Zeitpunkt gekommen, wo wir als Gemeinschaft größer werden müssen.

Und noch eine Frage zu der Unklarheit in mir:
Ich empfinde es oft als ein einziges Durcheinander und sehr verwoben miteinander, was ich einerseits für mich will und was ich will, um der Welt einen Dienst zu erweisen. Immer ist da auch mein Ehrgeiz dabei, aus der Menge herauszuragen. So bin ich mir nie sicher, ob ich diesen Weg nicht vielleicht gewählt habe, um mein Ego zu nähren. Andererseits – wenn es nur mein Ego wäre, dann hätte ich ja Stewardess bleiben können.

Es hört sich einfach an, wenn du sagst, ich müsse nur wissen, was ich will. Ich will deine Energie umsetzen, ich will Gaia helfen, ich will wachsen. Dennoch verläuft die Mehrzahl meiner Tage so, dass ich weder deine Energie umgesetzt , noch Gaia geholfen habe und jedenfalls nicht spürbar gewachsen bin. Wo ist denn da nur der Haken? Es geht wohl wieder einmal um den Willen, den du meinst. Den man nicht beeinflussen kann, der da ist oder nicht.

Da ich davon ausgehe, dass dieser Wille in jedem Menschen grundsätzlich vorhanden ist, so geht es wahrscheinlich darum, sich auf diesen Willen einzustimmen und in zu aktivieren. Nur – wie macht man das?

Monika, du baust Stück für Stück das Bild zusammen, um das es mir geht. Deine Fortschritte sind phantastisch! Zwar ist immer noch nicht alles so arrangiert, wie ich es einmal haben möchte, aber du bist heut schon weiter als du eigentlich hättest sein sollen. GENUG!

Deine Vision ist zwar noch nicht perfekt – aber nur aus meinem Blickwinkel gesehen. Von eurem aus betrachtet, ist sie schon weit voraus gedacht! Deshalb fordere ich euch auf: Lebt zunächst das, was ihr bis jetzt entwickelt habt. Ich bin außerordentlich zufrieden damit. Und ihr werdet das, was noch fehlt, in der praktischen Arbeit wie von selber kennenlernen: DIE UNMITTELBARE ZUSAMMENARBEIT MIT DEN NATURREICHEN!

Um mit den Geistern der Naturreiche zusammenarbeiten zu können, müsst ihr Menschen für ein für eure Begriffe ungeheuer sensibles Maß fein werden. Auf diesem Weg befindet ihr euch. Ihr müsst aber außerdem auch ein sehr sensibles Gespür für die Natur erlernen, die euch umgibt. Auf diesem Weg befindet ihr euch ebenfalls. Ihr seid in der Bretagne und noch nie habt ihr die Natur so klar gesehen wie dort. Was wiederum speziell Jörgs Schwerpunkt ist, denn er sieht die Natur mit besonders geschärftem Blick, der anderen nicht gegeben ist. Ich möchte, dass er sich dahin entwickelt, auch hinter die Ebenen zu blicken, die er sieht. Aber auch das wird sich entwickeln – wenn ihr erst einmal angefangen habt.

Deshalb sucht euren Hof. Ich werde euch, wenn ihr es nicht selber gemerkt habt, sagen, wenn ihr ihn gefunden habt. Achtet bei eurer Suche nicht so sehr auf überkommene Bilder, sondern denkt an eure Aufgabe. Eure Aufgabe ist die Natur: Sie zu retten, sie zu finden, mit ihr die Zusammenarbeit suchen. Darauf kommt es an! Denkt immer daran! Ab ich werde euch schon lenken, verlasst euch darauf!

Soviel für heute … (Fortsetzung folgt)

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Ego

Ego

Die Summe unserer Interpretationen von der Wirklichkeit und der Vorstellungen von unseren Rollen innerhalb dieser Wirklichkeit. Das Ego ist in der Ersten Wirklichkeit (Realität) beheimatet und nur innerhalb ihrer Grenzen vorstellbar und existent. Es ist zugleich auch ein Abbild der Seele, sozusagen ihre von uns geschaffene „irdische Ausgabe“, so wie die Realität ein Abbild der Wirklichkeit und nicht die Wirklichkeit selber ist.

Dialog 135

Dein Ego, dein klitzekleines Ich, diese an sich völlig bedeutungslose Energie, die euch durch das irdische Leben führen soll. Wenn sich diese Energie bedroht sieht, zeigt sie sofort die Krallen. Dieses Ego bringt es fertig, sich gewaltig stark, ja fast unüberwindbar darzustellen. Es kann sich gewaltig aufplustern, dennoch ist alles nur Schaumschlägerei. Dein Ego hat an sich überhaupt keine Gewalt über dich, aber du kannst es ihm gestatten, Gewalt über dich zu haben – und du tust es mit Hingabe!

Dialog 135, 12.05.1986

Obwohl ich das eigentlich vermeiden wollte, habe ich nun doch einen Teil des Spiegel Artikels über den Unfall in Tschernobyl gelesen. Nun bin ich entsetzt, wie schlimm es wirklich steht, das habe ich nicht gewusst. Jetzt mache ich mir doch Sorgen um unsere Sicherheit hier.

Was eure persönliche Sicherheit betrifft, so seid ihr im Augenblick recht gut aufgehoben. Doch ich habe dir ja schon bei deiner letzten Frage dazu gesagt: Die innere Klarheit, mit der du dein Leben in meinem Geiste ausrichtest, ist ein wichtiger und besserer Schutz als alle menschlichen Vorkehrungen. Radioaktive Strahlungen richten bei einem Körper, der sich in einem innerlich-äußerlichen Gleichgewicht befindet, erheblich weniger Schäden an, als wenn sie auf einen geschwächten Körper mit zerrissener Gleichgewichtslage zwischen Körper und Geist stoßen.

Dass es sich dabei nicht um einen Universalschutz für alle Fälle handeln kann, wird dich nicht überraschen, aber es ist wichtig, sich über die Abwehrkraft klar zu werden, die ein klar auf mich ausgerichtetes Leben besitzen kann.

Dein Leben befindet sich nicht in diesem wünschenswerten Zustand, denn deinen Entschlüssen fehlt oft genug noch immer die tiefe innere Zustimmung deines Geistes, der zu mir streben sollte. Vielleicht nutzt du die Bedrohung, die durch dieses Unglück entstanden ist, um dein Leben ein weiteres Mal zu überprüfen: Frage dich bei allem, was du tust: „Hätte ER das auch so getan?“ Eine simple Frage, aber sie kann dir Antwort auf alles geben.

Eine fragwürdige Frage, wie ich finde. Denn es ist völlig unmöglich, mich mit deinen Maßstäben messen zu wollen. Wenn ich mir also bei jeder meiner Handlungen tatsächlich diese Frage stellte, würde ich stets vor meiner Unvollkommenheit stehen, denn ich bin nun einmal kein Gott, mache Fehler und habe Schwächen und habe als Mensch doch auch „das Recht“ darauf, oder? Ich bin doch hier, um zu lernen!

Natürlich, aber muss es unbedingt ein Lernprozess mit tödlichem Ausgang sein? Oder hast du nicht eher die Aufgabe, das maximale aus deinem Leben heraus zu holen, dein Ziel also möglichst weit vorne zu stecken und es nicht in deiner nächsten Nähe mit der Entschuldigung anzusiedeln, mehr könntest du als Mensch nun einmal nicht leisten. Was meinst du, was du alles leisten könntest, wenn du glauben würdest!

Aber was ist es nur, was sich da immer wieder zwischen mich und dich schiebt? Was ist das für eine Kraft, die mir ständig die Energie abzieht, die ein Leben in deinem Geiste verlangt?

Dein Ego, dein klitzekleines Ich, diese an sich völlig bedeutungslose Energie, die euch durch das irdische Leben führen soll. Wenn sich diese Energie bedroht sieht, zeigt sie sofort die Krallen. Dieses Ego bringt es fertig, sich gewaltig stark, ja fast unüberwindbar darzustellen. Es kann sich gewaltig aufplustern, dennoch ist alles nur Schaumschlägerei. Dein Ego hat an sich überhaupt keine Gewalt über dich, aber du kannst es ihm gestatten, Gewalt über dich zu haben – und du tust es mit Hingabe!

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