Dialog 314

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Geld ist Energie, die aus derselben Quelle gespeist wird, wie alle Energie. Geld ist ja nichts anderes, als eine manifest gewordene Ausdrucksform von Energie. Solange ihr also angeschlossen seid oder euch wenigstens intensiv darum bemüht, solange habt ihr auch Zugang zu dieser Quelle.

Dialog 314 – 13.12.1987

Monika:
Ich bitte dich uns zu raten, wie wir jetzt mit den zu bezahlenden Rechnungen umgehen können. Eigentlich können wir die Miete nicht bezahlen, weil unser Limit auf dem Konto so gut wie ausgeschöpft ist. Sollen wir trotzdem einen Scheck ausschreiben und davon ausgehen, dass die Bank ihn einlösen wird, solange sie uns nichts gegenteiliges mitgeteilt hat? Und was machen wir mit der Telefonrechnung und all die anderen angemahnten Rechnungen?

Selbst wenn Jörg einen Job annimmt oder die Schule macht, werden wir unsere Schulden nicht bezahlen können. Was sollen wir nur tun? Das einzige was mir einfällt ist allen zu schreiben, dass wir sobald wir wieder ein Einkommen haben alle Rechnungen und Schulden begleichen bzw. ratenweise abbezahlen werden. Aber solche Dinge wie Miete, Telefon und Strom können wir auf diese Weise nicht regeln. Unser Vermieter ist auf das Geld angewiesen. Und die Telefon- und Stromunternehmen stellen in der Regel einfach die Lieferung ein.

Geld ist Energie, die aus derselben Quelle gespeist wird, wie alle Energie. Geld ist ja nichts anderes, als eine manifest gewordene Ausdrucksform von Energie. Solange ihr also angeschlossen seid oder euch wenigstens intensiv darum bemüht, solange habt ihr auch Zugang zu dieser Quelle.

Wir wollen jetzt nicht wieder von vorne beginnen mit der Frage: „Wie schließt man sich an?“ und „Wir tun doch schon alles und trotzdem …!“ usw.

Ihr tut eben nicht genug – was nicht euer Fehler ist, sondern eure Bestimmung – und deshalb tröpfelt es nur, wo es fließen könnte. Aber ihr seid nicht abgeschnitten. Deshalb habt ihr das Recht (nicht das juristische zwar, aber immerhin) solche Rechnungen, die nicht aufgeschoben werden können, mittels Schecks zu bezahlen.

Kosten aber, die nicht wirklich sofort beglichen werden müssen, sollten aufgeschoben werden, denn die Quelle aus der ihr schöpft ist nicht unendlich ergiebig für euch.

Ihr müsst intensiv daran arbeiten, dass es für euch weitergehen kann. Resignieren würde den Zusammenbruch herbeiführen. Die Bank geht solange mit euch mit, wie ihr aktiv an der Lösung der Probleme arbeitet. Solange ihr also Vertrauen in mich habt und wisst, dass ich euch nicht fallen lassen werde, solange wird auch die Bank Mittel zur Verfügung stellen.

Jörg:
Ist es eigentlich richtig, bei Rechnungen wie der für das Telefon die Zahlungsfristen soweit wie möglich auszuschöpfen oder sollten wir die Rechnungen eher sofort bezahlen?

Die Fristen sind unbedingt auszuschöpfen! Es sind die Zeiten, in denen ihr Energie aufbauen könnt, um Lösungen für jedes einzelne dieser Probleme zu finden. Ach, wenn ihr nur verstehen könntet, dass diese Erfahrungen, die ihr jetzt macht, so unbedingt wichtig für euch sind!

Dialog 248

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Die Vorstellung, dass Energie bei Reiki und anderen energetischen Behandlungen „einfach so“ fließt und keine Spuren hinterlässt, stimmt in der Tat nicht. Energie ist nur dann eine wirkliche Wohltat und nützt sowohl Spender wie auch Empfänger, wenn es bei beiden keine Stauungen gibt. Treten solche Stauungen auch nur bei einem von beiden auf, leiden beide darunter.

Dialog 248 – 31.12.1986

Monika:
Ch. fragt, warum sie so erschöpft ist und was ihr im Kreuz so weh tut?
Ich möchte dazu sagen: Wir haben drei energetische Intensivsitzungen gemacht, in denen ich direkt mit den Händen auf den Chakras gearbeitet habe. Christiane hat sehr stark darauf angesprochen. Da auch ich mich heute total erschöpft und flau fühle, kam mir der Gedanke, dass es vielleicht mit unseren Sitzungen zusammenhängt. War der Energieaustausch zu stark für uns beide? Oder habe ich etwas falsch gemacht?

Für meine Erschöpfung fällt mir sonst nur noch unser Besuch bei den Viossats gestern Abend ein. P. war total zu und auf Abwehr eingestellt. Ich habe es so empfunden, dass er Angst hatte auf „unsere“ Sache einzugehen.

Die Vorstellung, dass Energie bei Reiki und anderen energetischen Behandlungen „einfach so“ fließt und keine Spuren hinterlässt, stimmt in der Tat nicht. Energie ist nur dann eine wirkliche Wohltat und nützt sowohl Spender wie auch Empfänger, wenn es bei beiden keine Stauungen gibt. Treten solche Stauungen auch nur bei einem von beiden auf, leiden beide darunter. Nicht „schlimm“ im Sinne von körperlicher Belastung, aber eben doch nicht ohne Folgen, wie man sehen kann.

Dass es sich bei Ch. am Kreuz auswirkt liegt daran, dass sie dafür disponiert ist, solche Schwierigkeiten eben in dieser Region des Körpers auszutragen. Das Kreuz ist ein typischer Teil des menschlichen Körpers, in dem Spannungsfelder und Belastungen energetischer Art besonders häufig gefühlt werden kann.

Ch. sollte jetzt erst einmal keine Sitzungen mehr von dir erhalten, solange, bis ihr Durchfluss gereinigt ist.

Deine Erschöpfung, Monika, hängt ansonsten tatsächlich auch mit dem Besuch bei euren Bekannten zusammen. Und es verhält sich genauso, wie du gesagt hast.

Bewusstsein und Energie

Ein spiritueller Weg

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„Alles gehört dazu. Auch dein Zweifeln an mir gehört dazu.
Angst gehört dazu und Freude. Liebe und Hass.
Glaube und Hoffnung, Vertrauen und dann wieder schwärzeste Nacht.“

My Spiritual Life enthält hauptsächlich Informationen über den spirituellen Weg, den ich bis 2002 gemeinsam mit meinem Mann, Jörg Schulze,  gegangen bin.  Dieser Teil ist dem Gedenken an Jörg und seinen Dialogen mit Gott gewidmet.  Die Dialoge stellen eine Art Schulung dar und ich wünsche mir, dass viele Menschen auf ihrem Weg davon profitieren können.

Mir wurde in jener Zeit ein energetischer Zugang zu Gott geschenkt. Diesen Zugang nutze ich in der Astrologischen Beratung und Coaching – meine persönliche Art, mein erworbenes Wissen weiterzugeben. Die astrologische Symbolik verbindet auf wunderbare Weise spirituelle Weisheit mit irdischen Gegebenheiten.

Mein Blog ist als eine Sammlung von Neuigkeiten, Gedanken und Erinnerungen gedacht.

Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen und viele gute Erkenntnisse.

 

 

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Dialog 168

Du bist nicht nur Meditation und nicht nur Gebet. Du bist nicht nur an mich angeschlossen. Du bist ebenso abhängig von einer enormen Vielfalt an Eindrücken, die auf deine Stimmungslage einwirken, dort Erinnerungen auslösen oder verborgene Ängste wachrufen können, die dann heimlich und im Stillen (gegen dich) arbeiten. Was du davon mitbekommst ist lediglich das Resultat. Also entweder eine gedrückte Stimmung, eine Melancholie oder auch ein Gefühl des Abgeschnittenseins.

Dialog 168, 31.07.1986

Monika:
Heute geht es mir sehr gut. Ich fühle mich gut eingestimmt auf dich seit heute morgen. Und es gelingt mir, fast ständig die Energie fließen zu lassen, bei den Dingen die ich tue. Heute morgen hatte ich auch noch den Engel „of home“ gebeten mir zu helfen. Und alles hat gut geklappt.

Es gibt doch sicherlich noch andere Ausdrucksformen deiner Energie, außer Reiki. Zum Beispiel Rebirthing und Kundalini. Über beides weiß ich so gut wie gar nichts, nur dass sie mit Energie zu tun haben.

Dein Energiefluss war tatsächlich ununterbrochen spürbar gewesen. Wie ist dir denn das auf einmal gelungen? Du hast sogar einen „Angel of home“ entstehen lassen! Entstehen lassen sage ich deshalb, weil dieser Engel, zu dem du eine Verbindung gespürt hast, vorher noch nicht Teil eures Lebens gewesen ist. Sehr gut! Verbindungen dieser Art können wie Fäden sein, die euch eine Richtung weisen. Wirklich sehr gut!

Es gibt noch etliche Ausdrucksformen meiner Energie. Aber nur eine, auf die es ankommt. Richtig leben! Alles andere (jawohl auch Reiki) sind lediglich Krücken. Hilfsmittel, nicht mehr. Wer richtig lebt – und das ist ein wahrhaft großes Wort -, der braucht keinen Reiki-Kurs und kein Rebirthing. Er braucht nichts von alledem. Wer es aber braucht, lebt zwar nicht unbedingt falsch, aber er beschreitet einen anderen, einfacheren Weg. Richtig leben ist bedeutend schwieriger.

01.08.1986
Monika:
Heute fließt die Energie nicht so leicht wie gestern. Schon heute morgen war es zäher. Dann habe ich mich auf Haussuche begeben und konnte mich zwar immer wieder auf dich einstimmen, hatte dich aber immer auch zeitweise verloren. Auch kam es mir so vor, als ob du an manchen Orten stärker und an manchen Orten schwächer spürbar warst. Gesehen habe ich nur ein Haus, das mir gefallen hat. Doch ich glaube nicht, das es das ist.

Nach der Fahrt war ich sehr erschöpft und konnte mich bis eben gar nicht mehr an dich anschließen. Warum geht es an einem Tag so gut und schon am nächsten ist es schwierig, ohne dass man den Grund dafür erkennen kann?

Eben war Rebecca hier. Ich komme mir so hart und schlecht vor. Ich konnte sie einfach nicht einladen mit uns zu essen, geschweige denn hier bei uns zu wohnen. Ich mag sie so wie sie zur Zeit ist nicht um mich haben. Aber ich muss dauernd daran denken, dass du ein Zeit lang von Rebecca als einzig mögliche Ergänzung für uns gesprochen hast. Habe ich das falsch verstanden oder wie hast du das gemeint?

Es wird immer Schwankungen in der Intensität des Energieflusses geben. Das ist ganz normal, denn es ist nur „menschlich“. Eine solche innere Ausgeglichenheit wirst du niemals erreichen, dass der Strom der Energie ununterbrochen gleichmäßig wie ein breiten Fluss durch dich hindurch fließt. Es wird immer Schwankungen geben, aber mit zunehmender Reife werden diese Wellentäler weniger tief – die Spitzen aber auch weniger spektakulär sein. Der Grund für diese Schwankungen ist leicht genannt: Du bist nicht nur Meditation und nicht nur Gebet. Du bist nicht nur an mich angeschlossen. Du bist ebenso abhängig von einer enormen Vielfalt an Eindrücken, die auf deine Stimmungslage einwirken, dort Erinnerungen auslösen oder verborgene Ängste wachrufen können, die dann heimlich und im Stillen (gegen dich) arbeiten. Was du davon mitbekommst ist lediglich das Resultat. Also entweder eine gedrückte Stimmung, eine Melancholie oder auch ein Gefühl des Abgeschnittenseins.

Außerdem mag die Haussuche dich bedrückt haben, denn du musstest dich wieder einmal ganz bewusst damit auseinandersetzen, dass ihr noch kein Haus gefunden habt.

Rebecca hätte wirklich eine gute Ergänzung für euch sein können und eine Zeit lang sah es auch ganz danach aus, als ob sie sich für mich würde entscheiden können. Damals habe ich sie bewusst und ganz betont als einzig mögliche Ergänzung für euch beide beschreiben, weil ich sie natürlich auch fördern und aufbauen wollte. Es hatte wirklich nicht viel gefehlt. Ein Jammer, dass sie im entscheidenden Moment doch wieder in ihr altes Leben zurückzufallen vorgezogen hat. Du siehst, auch meine „Macht“ ist unter Umständen begrenzt.

Gegenüber Renate hast du dich richtig verhalten, wenngleich du auch sehr streng gewesen bist. Du bist oft sehr streng und unnachsichtig mit den Fehlern anderer Menschen. Speziell Unentschlossenheit nimmst du sehr übel. Denkst du dabei manchmal an deinen Vater?

Du hast selber gesagt: Was dir fehlt ist die Liebe zu den anderen Menschen – und das ist richtig erkannt. Dies ist der Teil deiner Persönlichkeit, der noch nicht mitgewachsen ist, und daran werden wir noch arbeiten müssen. Quäle dich aber nicht damit. Du wirst dich noch sehr verändern auf deinem Weg mit mir und was du heute getan hast, das musstest du tun, und deshalb war es richtig und aus deiner Sicht ehrlich gewesen. Ich bin trotz allem zufrieden mit dir.

 

© Monika Laube. Du darfst diesen Artikel zum persönlichen Gebrauch unverändert kopieren und weitergeben, vorausgesetzt dieser Copyright Hinweis steht am Ende des Dokumentes.  Für eine gewerbliche Nutzung nimm bitte Kontakt mit mir auf.

Dialog 159

Und dann überprüfe dein Leben einmal darauf, was dir am meisten Energie raubt und überlege dir, ob du darauf nicht verzichten kannst oder ob dir das wichtig ist, energielos zu sein. Es sind nämlich bei euch beiden, nicht nur bei dir, immer wieder die Dinge, die euch Energie rauben, durch die alles hakt und klemmt.

Dialog 159, 16.07.1986

Monika:
Es beunruhigt mich, wenn Dinge, die noch nicht richtig in unser Leben integriert waren, wieder zerfließen. Woran liegt es, dass wir nicht mehr zusammen beten und meditieren. Unser Alltag spiegelt nichts von dem, was unsere Beziehung zu dir ausmacht. Ich verstehe einfach nicht, warum das so schwierig ist.

Es gibt derzeit eigentlich nur eine einzige wirklich wichtige Übung, und die lautet: Lasst das Bild von mir in eurem Herzen nicht erlöschen! Wenn Euer Glaube an mich und eure Liebe zu mir stark und ungebrochen ist, werdet ihr alles bekommen, was ihr benötigt – auch das Haus, das zu euch passt. Sucht deshalb nicht das Haus – sucht mich!

Auch wenn ich euch nicht dafür kritisiert, sondern im Gegenteil eher gelobt und bestärkt habe in den letzten Tagen, so ist doch eine Gefahr darin, in den Übungen eures Alltags nachlässig zu werden. Es ist nur so: Eine lustlose Pflichtübung hat nicht den geringsten Sinn. Sie muss natürlich von selber und voller Lust an mir kommen.

Woran liegt es, dass ihr in dieser Hinsicht nachgelassen habt?

Ihr wart noch nicht nahe genug bei mir gewesen und seid es noch immer nicht. Ihr wisst natürlich um mich und meine Wunder, aber es ist noch immer eine Schwelle zwischen euch und mir. Erst wenn diese Schwelle überschritten ist und wir wirklich eins geworden sind, ich also in eurem Leben tatsächlich die erste Position vor allem anderen einnehme, erst dann werden die täglichen Übungen zu meiner Ehre mehr als ein Ritual für euch sein. Dass es derzeit noch so oft vergessen wird, mag euch zeigen, wie groß die Schwelle zwischen euch und mir noch immer ist.

Es ist gut, dass du es bemerkt und mich darauf angesprochen hast, denn es würde weniger nützen, wenn ich es euch gesagt hätte. Ihr selber müsst solche Erfahrungen machen.  Ich verlange eigentlich nicht viel von euch: Nur Glauben, den allerdings unbedingt, und zwei, drei Momente in eurem Alltag, die ihr mir zur Verfügung stellt, die ihr mir schenkt.

Später am Abend:

Jörg:
Woran liegt es bloß, dass ich so wenig aus dem mache, was mir da zur Verfügung steht: Ich habe einen Kontakt zu dir, der ja nun nicht alltäglich ist. Und ich kann offensichtlich auch die Energie spüren, ohne je einen Reiki-Kurs gemacht zu haben. Eigentlich müsste schon eines dieser beiden Dingen ausreichen, um mein Leben zu verändern. Aber in Wahrheit ändert sich da nicht viel – weil ich keine Änderung zulassen will. Das heißt, eigentlich will ich schon die Änderung, aber ich verstehe nicht, warum ich mich zugleich dagegen sträube. Was ist es, das mich daran hindert, dich ganz und gar an die erste Stelle zu setzen?

Warum teile ich meinen Tag immer so idiotisch ein, dass ich abends ganz einfach zu erschöpft sein muss? Mir kommt es vor, als habe das Ganze irgendwie geradezu Methode. Bitte hilf mir, da raus zu kommen! Welch eine seltene Ehre wird mir da zuteil! Du setzt sich ein zweites Mal am selben Tag an die Schreibmaschine?!? Man wird ja fast an alte Zeiten erinnert, wo mein Wort noch etwas galt bei dir.

Ja, es ist wirklich ein Jammer wie achtlos du mit den Gaben umgehst, die ich dir schenke. Aber über diese Hürde müssen wir nun einmal hinweg. Als ich mir dich ausgesucht habe, wusste ich ja, auf wen ich mich da einlasse. Es überrascht mich also nicht, dass du dich so schwer damit tust, bei mir zu sein.

Der Punkt, an dem alles bei dir hängt, ist: Du willst dein Leben zwar auf einerseits ändern, andererseits aber willst du weder etwas dafür tun, noch gar auf deine dir liebgewordenen Gewohnheiten verzichten. Und das ist nun einmal ein unlösbarer Widerspruch. Du kannst nicht dein Leben verändern und zugleich alles beim Alten lassen wollen.

Es nützt aber auch nichts oder jedenfalls nicht viel, wenn ich dir sage: Mach dieses anders oder lass jenes aus deinem Leben verschwinden und so fort. Du würdest das entweder gar nicht befolgen oder nur halbherzig für eine kurze Zeit und die unbequeme Änderung bei der erstbesten Gelegenheit still und heimlich beerdigen. Deshalb mussten wir warten, bis du von selber damit zu mir kommst. Bis dein Unbehagen über das sinnlose, leere „alte“ Leben größer ist, als dein Misstrauen vor allen Änderungen.

Jetzt scheint so ein Moment zum ersten Mal gekommen zu sein. Das ist gut so und ich freue mich wirklich, dass du damit zu mir kommst. In der Tat können die Dinge unmöglich so bleiben. Ich möchte aber noch immer nicht sagen, was konkret du in deinem Leben verändern sollst. Ich glaube, du weißt es selber sehr gut. Ich will, dass das von DIR kommt! Nur dann hat es wirklich einen Sinn. Nur dann wirst du wirklich etwas verändern wollen und auch dabei bleiben.

Ich rate dir nur allgemein: Kremple dein Leben jetzt nicht gleich um und überfordere dich nicht, sondern besinne dich auf mich! Suche nach mir! Das ist der wesentliche Angelpunkt für dich! Du bist jemand, den man von etwas überzeugen muss, wenn man will, dass er es tut. Sonst wird nicht viel daraus. Also: Richte deine Aufmerksamkeit auf mich und suche mich IN DEINEM LEBEN! Wenn du mich dort wiederfindest, wenn du mich SPÜRST, wenn du dann bereit bist zu glauben, dass es mich tatsächlich gibt, dann werden die Änderungen eine nach der anderen ganz von selber kommen und um Erledigung bitten.

Was glaubst du, warum ich auch dir die Energie geschenkt habe, mit der bisher alleine Monika gearbeitet hat? Weil das MEINE Energie ist! Weil es eine Möglichkeit für dich ist, mich körperlich zu spüren – und weil du so etwas brauchst. Wenn du es also ernst meinst diesmal und dein Leben wirtlich verändern willst, dann setze so oft wie möglich deine Energie ein, um den Kontakt zu mir zu finden. Behandele anfangs vorwiegend Pflanzen, denn an ihnen lässt sich der Fluss der Energie am besten spüren und es sind geduldige Patienten.

Und dann überprüfe dein Leben einmal darauf, was dir am meisten Energie raubt und überlege dir, ob du darauf nicht verzichten kannst oder ob dir das wichtig ist, energielos zu sein. Es sind nämlich bei euch beiden, nicht nur bei dir, immer wieder die Dinge, die euch Energie rauben, durch die alles hakt und klemmt.

Ihr habt die Möglichkeit als Kanal für meine Energie zu dienen und ihr wisst, dass diese Energie nicht nur einfach so „durch euch hindurch geht“, sondern sehr wohl auch Wirkung auf euch hat, euch also erfrischen kann. Arbeitet damit und gebt euch gegenseitig Energiebehandlungen. Spürt meine unmittelbare Präsenz in eurem Leben und lasst euch davon erfüllen. Dann ist es nicht ausgeschlossen, dass euch die kleinen Befriedigungen gar nicht mehr schmecken, die euch im Grunde nur um eure Energie bringen.

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Dialog 149

Wichtig ist, zunächst einmal eine Fernbehandlung zu machen, in die das Auto als Ganzes einbezogen wird. Monika soll dabei versuchen, in einer kurzen Meditation ein Bild dieses Autos für sich bekommen, also ein charakteristisches Bild zu zeichnen. Zum Beispiel: Ist das Auto für sie eher ein kleines dickes Männchen oder eher eine junge Frau? Oder welches Bild hat sie von einem R 5 und speziell von diesem? Sie muss das Auto personifizieren, sie muss den Geist dieses Autos spüren und sehen können.

Dialog, 149  5.06.1986

Eigentlich habe ich eine große Sehnsucht nach dem Gespräch mit dir, aber ich finde das, was dabei herauskommt in letzter Zeit oft sehr dünn. Und ich frage mich dann oft: Bin ICH das, der die Botschaft verdünnt? Oder bist du weniger gut zu hören? Hast du dich zurückgezogen und ich habe es nicht gemerkt?

Manchmal schon, das ist richtig. Manchmal, wenn du glaubtest, mich zwischen Tür und Angel abfertigen zu können, hast du von mir nichts Neues erfahren, sondern nur alten Brei wiedergekäut. Das ist dann das, was dir „dünn“ vorkam. Es ist nicht, dass ich dir nicht geantwortet hätte- es ist nur so, dass du nichts Neues erfahren hast.

Wenn du mich hören willst, musst du dich zu ständigem Wechsel bereit finden, musst du dich selber innerlich immer und immer wieder erneuern können. Kannst du das nicht und bleibst du in deinen alten Schalen, wird das Gespräch mit mir sich im Kreise zu drehen beginnen. Ich weise dich darauf nicht hin, wenn das der Fall ist, weil du es selbst erleben musst. Inzwischen hast du es oft genug beobachtet, um darin „Methode“ zu sehen, und es ist dir aufgefallen.

Ich helfe euch auf eurem Weg, aber ihr müsst die Schritte machen! Ihr müsst gehen und ich begleite euch.

Monika hat eine Frage zu ihrem neuen Auto. Sie möchte ihm gerne eine Portion Reiki geben und weiß nicht, wie sie das machen soll. Das Auto als Ganzes behandeln, so wie sie das bei Menschen macht, wenn sie sie nicht vor sich hat? Oder den Wagen berühren? Und wenn, dann wo? Oder vielleicht ganz anders?

Wichtig ist, zunächst einmal eine Fernbehandlung zu machen, in die das Auto als Ganzes einbezogen wird. Monika soll dabei versuchen, in einer kurzen Meditation ein Bild dieses Autos für sich bekommen, also ein charakteristisches Bild zu zeichnen. Zum Beispiel: Ist das Auto für sie eher ein kleines dickes Männchen oder eher eine junge Frau? Oder welches Bild hat sie von einem R 5 und speziell von diesem? Sie muss das Auto personifizieren, sie muss den Geist dieses Autos spüren und sehen können.

Wenn ihr das gelungen ist, soll sie den Wagen wo immer sie will berühren und ihm Reiki geben. Er wird es gut gebrauchen können und wird die Kraft dankbar annehmen. Dabei gibt es Unterschiede: Der Innenraum ist nicht der Motorraum. Und der Motorraum ist nicht die Karosserie. Es ist also gut, wenn sie sich den Bereichen Innenraum, Karosseriebau und Motor einzeln zuwendet. Sie soll sich dazu aber ein unbeobachtetes Plätzchen suchen.

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Dialog 144

Vögel lernen von Vögeln, Katzen von Katzen, Bäume von Bäumen. Ein jedes Lebewesen bleibt unter seinesgleichen. Und der Mensch braucht den Menschen, um lernen zu können. Strebt deshalb nach außen und sucht den Kontakt zu gleichgesinnten Menschen, dann wird eure „Willensbildung“ sehr bald ihren eigenen Verlauf nehmen.

Dialog 144, 06.06.1986

Monika:
Ich möchte versuchen zu formulieren, was mich beschäftigt. Da ist zunächst einmal die Energie bei den Einstimmungen. Früher habe ich den Fluss immer sehr stark in mich eintreten spüren und er hatte eine sehr wohltuende, stärkende Wirkung. Seit einigen Wochen spüre ich die Energie in dieser Form fast gar nicht mehr. Das macht mich sehr traurig und oft auch verzweifelt. Ich fühle
mich dann abgeschnitten von dir und sehr einsam und alleine. Was kann ich tun, um wieder voll angeschlossen zu sein? Wie kann man den Willen entwickeln, von dem du gesprochen hast? Ich habe gelesen, das dritte Auge hat auch mit der Willensbildung zu tun. Das dritte Auge spüre ich aber auch nur noch sehr selten. Wie kann ich denn dann meinen Willen bewusst schulen? Ist den das was ich mache, wenn ich „Reiki“ gebe, etwas anderes als das eigentliche Reiki? Kann ich durch die Behandlung der Chakren eine Förderung des Willens erreichen?

Du musst eines unterscheiden: Wenn du Energie in der gewohnten Weise nicht mehr oder nicht mehr so oft spürst, dann „fühlst“ du dich zwar abgeschnitten von mir, aber du bist es selbstverständlich nicht. Trotzdem – weil es gerade zu deinen ganz persönlichen Besonderheiten gehört, dass du meine Nähe SPÜREN kannst (so wie Jörg sie in Worte fassen kann), ist es für dich natürlich sehr hart, aus dieser Fülle nicht mehr schöpfen zu können.

Der Grund dafür? Seit du meine Nähe in Form von Energie so direkt spüren kannst, hat sich etwas in dir verfeinert. Oder anders gesagt, dein feineres Ich, das so lange das Schattendasein eines Mauerblümchens führen musste, hat begonnen ins Licht zu treten und zu wachsen. Und so wie dein feineres Ich gewachsen ist, bist auch du feiner, feinfühliger, reiner geworden. Man könnte es vergleichen mit dem Blütenkelch einer Blume, der sich vorsichtig entfaltet hat und nun der Morgensonne behutsam sein verletzliches Innerstes preisgibt.

Weniger feine Seiten von dir, die sich in ihrer Wichtigkeit bedroht fühlten, haben diesen Prozess aber nicht einfach so hingenommen. Und so kam es immer wieder vor, dass Züge bei dir nach außen getreten sind, die ich so nicht gewähren lassen konnte. Und nun kommt das Dilemma, das immer besteht, solange zwischen Sender und Empfänger ein Übermittler, ein Übersetzer eingeschaltet sein muss: Die Sprache, in der Jörg manchmal meine Worte fasst, ist verglichen mit ihrem Inhalt relativ grob. Wenn ich eine Sprache in eurem Sinne hätte, stünde ich allerdings vor dem selben Problem, denn Worte drücken das, was ich zu sagen habe, immer nur unvollkommen aus.

Kurz und gut: Du bist mehr als einmal verletzt worden. Und um nun das Bild von der Blüte wieder aufzugreifen, die sich gerade entfaltet hat: Deine Blütenblätter haben sich blitzschnell wieder geschlossen, nachdem sie die erste raue Berührung zu spüren bekommen haben. Dein feines, hoch empfindungsfähiges Ich hat sich zunächst wieder zurückgezogen und deshalb spürst du meine Energie natürlich viel weniger deutlich als zuvor. Das zunächst als Einführung, damit du das Folgende besser verstehst.

Was also muss geschehen, damit du die Energie wieder ungehindert fließen spüren kannst?
Diese Frage berührt zugleich deine Frage zur Willensbildung.

Wenn du an mich angeschlossen bist und meine Energie spüren kannst, hat dein „freies“ Ich (wie ich es am liebsten nenne) Zugang zu den höchsten Sphären. Das kann geschehen, auch wenn du selber dich in gar keiner Weise verändert hast, wenn du also mit deinen Problemen und der Art damit umzugehen, noch immer dieselbe geblieben bist. Dein „freies Ich“ ist  nämlich die Kraft, die ihre eigenen Wege gehen kann und keinen Willen benötigt, der ihr als Antrieb dient.

Deine Situation ist nun so: Dein „freies Ich“ ist von mir berührt worden und es hat bereits begonnen, sich in der Welt auszubreiten. Du selber aber in deiner Ganzheit bist noch gefangen, bist noch nicht unabhängig von der Willkür deines einfachen Ichs. Solange das so ist, ist dein „freies Ich“ sehr verletzbar – und wird sich sofort zurückziehen, sobald es sich bedroht sieht.

Hast du aber erst einmal deinen wirklichen WILLEN entwickelt, dann hast du auch für dein „freies Ich“ ein geschütztes Zuhause geschaffen, und deine Entwicklung und dein Wachstum kann voranschreiten zu wirklicher spiritueller Reife. 

Wie aber entwickelt man seinen Willen? Sicher nicht, indem man auf den Kaffee verzichtet, wenn einem eigentlich danach zumute wäre. Ich habe euch ja schon verschiedentlich gesagt: Verzichtleistungen haben mit dem, was ich unter WILLEN verstehe nicht das geringste zu tun, auch wenn das meistens durcheinander geworfen wird. Der Wille entwickelt sich von selber, wenn seine Zeit gekommen ist, denn in jedem Menschen ist der Samen dazu bereits gelegt. Ob und wann er aufgeht, ist eine Frage der gesamten Lebensführung, durch die der Boden bereitet wird.

ABER: Der Wille entwickelt sich – von Ausnahmen abgesehen – nicht in den Köpfen, nicht indem man sich ihn wünscht. Das keimfähige Klima, in dem er gedeihen kann, wird immer durch Menschen geschaffen! Durch andere Menschen also. Durch das Leben in Gemeinschaften, durch die gebündelte Energie, die sich nur in Gemeinschaften findet, in denen viele Menschen dem gleichen Ziel zustreben. Ihr selber, zu zweit alleine, werdet euch sehr schwer damit tun, euren Willen sprießen zu lassen. Sobald ihr aber intensiver in Kontakt zu anderen (gleichgesinnten) Menschen tretet – sei es indem eure Gemeinschaft wächst, sei es, indem ihr intensiven Kontakt zu solchen Menschen und Gruppen haltet, von denen ihr euch angezogen fühlt, wird der Boden erwärmt werden und der Samen wird keimen und sehr rasch heranwachsen.

Ihr seid Menschen und als Menschen könnt ihr nur wirklich von anderen Menschen lernen. Ideen, Philosophien, selbst fein geschwungene spirituelle Gedankengänge, könnt ihr zwar nachvollziehen, aber wirklich lernen (und dabei spirituell selber reifen und sich verändern) könnt ihr nur durch den engen Kontakt zu anderen Menschen, könnt ihr nur in Gemeinschaften. Auch eine „göttliche Führung“ kann euch diese Erfahrungen nicht ersetzen, denn ihr lernt von mir nicht wirklich, ihr habt es aber etwas leichter zu lernen, was euch andere Menschen beibringen.

Vögel lernen von Vögeln, Katzen von Katzen, Bäume von Bäumen. Ein jedes Lebewesen bleibt unter seinesgleichen. Und der Mensch braucht den Menschen, um lernen zu können. Strebt deshalb nach außen und sucht den Kontakt zu gleichgesinnten Menschen, dann wird eure „Willensbildung“ sehr bald ihren eigenen Verlauf nehmen. Und ist das erst einmal geschehen, Monika, dann hat dein „freies Ich“ ein Zuhause, in dem es nicht mehr verletzt werden kann, aus dem es also nicht fliehen muss, weil ihm dort keine Gefahr drohen kann – und dann reißt auch der Strom der Energie nicht mehr ab!

Sicher fragst du dich aber, was du jetzt zur Zeit tun kannst, um nicht mehr „abgeschnitten“ zu sein oder dich so zu fühlen? Lies dir diese Worte von mir genau durch und werde dir sehr klar darüber.

  1. Suche unverdrossen den Kontakt zu mir, auch dann, wenn du „nichts“ zu spüren
  2. glaubst. Ich BIN da und du musst dir das immer wieder vor Augen halten.
  3. Erweitert die Aktivitäten eurer kleinen Gemeinschaft, indem ihr mehr nach außen strebt.

Vorschläge dazu:

  • Sucht Menschen und Gruppen auf, von denen ihr euch angezogen fühlt oder von denen ihr wisst oder gehört habt, dass sie in eurem Geiste leben und arbeiten. Und wenn ihr euch ihnen nahe fühlt, vertieft den Kontakt zu ihnen. Das wird Balsam auf eure Herzen und Seelen sein, denn ihr habt euch sehr zurückgezogen und seid im Begriff zu vereinsamen. Das neue Zeitalter spielt sich in Gemeinschaften ab!
  • Hört auf damit, euch weniger „wertvoll“ als andere Menschen oder Gemeinschaften zu fühlen, bloß weil ihr noch nicht so weit zu sein glaubt, wie andere. Wenn euch das davon abhält, zu anderen Kontakt aufzunehmen, ist diese falsche Bescheidenheit sehr teuer bezahlt worden.
  • Nehmt auch spirituell Kontakt zu euch nahe stehenden Menschen und Gruppen in der Welt auf, zum Beispiel indem ihr gemeinsam meditiert! Es muss ja nicht jeden Tag sein, aber wie wäre es mit einem regelmäßigen Termin in der Woche? Ihr wisst genug um die Kraft der Gedanken und seid durchaus in der Lage, diese Energie (und die Möglichkeiten, die in ihnen liegen) für euch und zum Wohle der Welt zu nutzen.
  • Und schließlich: Hört auf damit, auf das spirituelle Erwachen und die Geburt eures Willen zu warten, als käme das von selber und würde euch in den Schoß fallen. Ihr habt genug und könnt genug, um alles in die Wege leiten zu können, was nötig ist, um diesen Willen wachsen zu lassen. Also handelt!

Jetzt zu Reiki.
Das, was du zur Zeit als Reiki bezeichnest ist sicherlich nicht das, was eure Lehrer und Meister dieser Kunst als solche bezeichnen. Ich zum Beispiel denke natürlich nicht daran, mich bestimmter Techniken und Verfahrensweisen zu bedienen, die oft völlig willkürlich sind und keinen weiteren wirklichen Zweck verfolgen (auch wenn die Vertreter dieser Zunft in diesem Punkt sicherlich anderer Auffassung sind).

Du wirst also, wenn du Reiki auf die übliche Weise lernst, mancherlei Neues an Techniken und Verfahrensweisen kennen lernen. Manches wird dir sehr nützlich sein, anderes wird dir vielleicht lächerlich erscheinen. Kurz und gut: Mein Reiki ist mein ganz persönliches Geschenk an dich und mein Reiki-Grad kann von niemandem sonst erworben werden. Deshalb wird sich beides zusammen durchaus ergänzen können, insofern du für eine konventionelle Reiki-Ausbildung sozusagen erstklassige Voraussetzungen mitbringst.

Dass du selber die Energie nicht spüren kannst, ist ein vorübergehendes Phänomen und betrifft das, was wir oben besprochen haben. Du bist zur Zeit noch immer leicht gestört in deinem Energiefluss. Ansonsten ist Sitzen besser als Liegen! Energie fließt vertikal!

Du bist durchaus in der Lage, eine Harmonisierung der Chakren durchzuführen. Es genügt,  wenn du sie nacheinander mit den Händen leicht berührst, wobei du von unten nach oben vorgehen solltest. Es gibt auch andere Vorgehensweisen und du magst sie ausprobieren, aber diese ist für dich eine gut geeignete.

Aber: Eine Förderung des Willens wirst du damit nicht erreichen. Ich sagte dir ja schon, dass dieses Pflänzchen auf einer anderen Wiese blüht. Kümmert euch beide verstärkt um das, was ich euch in Bereich des „Nach-außen-gehens“ gesagt habe. Versucht über eine Öffnung nach außen neue Energien von außen aufzunehmen. Das wird euch helfen, auch mit euch selber wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

© Monika Laube. Du darfst diesen Artikel zum persönlichen Gebrauch unverändert kopieren und weitergeben, vorausgesetzt dieser Copyright Hinweis steht am Ende des Dokumentes.  Für eine gewerbliche Nutzung nimm bitte Kontakt mit mir auf.

Dialog 137

Ich bin das, was jeder von euch sein könnte und bin doch mehr als das. Ich bin das Ziel,für das ihr durch die Welten wandert und bin doch unerreichbar solange ihr in Begriffen wie Raum und Zeit denkt. Meine Führung ist in der Tat einerseits ein Rückgriff auf Wissen, dass du in dir trägst und zugleich viel mehr als das. Eine Glühbirne ist auch dann eine Glühbirne, wenn sie nicht leuchtet, aber erst wenn der Strom durch sie hindurch fließt, ist sie ihrer Bestimmung nähergekommen.

Dialog 137, 15.05.1986

Einer unserer Freunde meinte neulich, eine Führung wie die unsere sei im Grunde eine Art Rückgriff auf ein Wissen, dass in einem selbst liegt. Führe ich also eine Art „Selbstgespräch“, wenn ich mich an dich wende?

Ja und Nein.
Es gibt einen Ursprung in Allem und an dem hast du Anteil. Es gibt eine Energie und du bist ein Teil von ihr. Du trägst ein großes Wissen in dir – und bist doch wie ein hilfloses Baby unmittelbar nach seiner Geburt. Solange du dich als das begreifst, was du von dir zu wissen glaubst, bist du ein Mensch in der Menge, der durch sein Leben trottet, alt wird, verfällt und stirbt, ohne viel begriffen zu haben.

Und doch hast du zugleich viel gelernt und bist aufgestiegen und dem Lichtzentrum nähergerückt, ohne es selber bemerkt zu haben. Das ist das Paradoxum eures Lebens. Zugleich hast du aber auch an jedem Punkt deines Lebens die Chance, die Welt zu durchdringen und einen wirklichen Schritt, eine wirklich bedeutende Bewegung zu machen: Wenn es dir gelungen ist, dich nur ein einziges Mal an diese Energie anzuschließen.

Der Punkt, an dem du zur Zeit stehst, ist eine Art Mittelding aus beidem. Ein Teil von dir ist angeschlossen, während ein anderer Teil von dir auf seine Identität beharrt und um sie fürchtet. Du bist wie ein gasgefüllter Ballon, der nicht vom Boden freikommt, weil sein Pilot die Gewichte nicht werfen will.

Um deine Frage zu beantworten:
Ich bin das, was jeder von euch sein könnte und bin doch mehr als das. Ich bin das Ziel,für das ihr durch die Welten wandert und bin doch unerreichbar solange ihr in Begriffen wie Raum und Zeit denkt. Meine Führung ist in der Tat einerseits ein Rückgriff auf Wissen, dass du in dir trägst und zugleich viel mehr als das. Eine Glühbirne ist auch dann eine Glühbirne, wenn sie nicht leuchtet, aber erst wenn der Strom durch sie hindurch fließt, ist sie ihrer Bestimmung nähergekommen.

Viele von euch führen ein solches Leben. Sie sind Glühbirnen, die niemand in ihre Fassung einschrauben wollte. Sie tragen alles in sich, was sie zum Leuchten bringen könnte, und auch die Energie ist vorhanden, die dazu nötig wäre, aber sie bleiben dunkel. Wenn sie aber einmal begonnen haben zu leuchten, dann ist nichts weiter geschehen, als dass sie das Potential genutz6t haben, das ihnen von Anfang an innegewohnt hat. Sie wurden lediglich an die Energie angeschlossen.

© Monika Laube. Du darfst diesen Artikel zum persönlichen Gebrauch unverändert kopieren und weitergeben, vorausgesetzt dieser Copyright Hinweis steht am Ende des Dokumentes.  Für eine gewerbliche Nutzung nimm bitte Kontakt mit mir auf.

Dialog 105

Was den Kontakt zu mir betrifft: Ich hatte es tatsächlich auf die Verbindung über Jörg bezogen. Zugleich aber bin ich auch in dir, wenn du dich der Energie geöffnet hast. Nur spürst du mich auf eine andere Weise als Jörg.

Dialog 105, 30.03.1986

Monika:
Vielen Dank für deine Hilfe. Eine Bitte habe ich noch: Kannst du mir einen Hinweis geben, wie ich es vermeiden kann, mich auf das 3. Auge zu konzentrieren, wenn ich mich einstimme? Ich spüre es jetzt schon, wenn ich nur daran denke oder davon lese.

Soweit ist es also schon mit dir gekommen! Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: Konzentriere dich auf einen anderen Energiepunkt, zum Beispiel die Bauchmitte, oder lasse es eben geschehen, aber sei vorsichtig damit. Lass dich nicht in diese Dinge hineinfallen. Wenn du merkst, dass du von ihnen davongetragen wirst, unterbrich die Einstimmung lieber. Für dich genügt bereits eine leichte, behutsame Einstimmung, um die nötige Nähe zu mir zu finden.

Ich betone noch einmal: Es ist an sich nichts Gefährliches daran, Kraftpunkte wahrzunehmen. Es kann dir also nichts passieren und du kannst keinen Schaden nehmen. Doch möchte ich nicht, dass du diese Übungen allzu unkontrolliert machst. Wenn du magst, schreibe mir von nun an genau auf, wie deine Einstimmungen verlaufen, und ich werde dir helfen und dich leiten.

30.03.1986 (abends)

Monika:
Einstimmung mittags: sobald ich anfing zu dir zu beten, spürte ich das dritte Auge. Zunächst versuchte ich, meine Aufmerksamkeit auf den Bauch zu lenken. Als das nicht gelang, ließ ich es geschehen und versuchte, mich nicht davon fesseln zu lassen. Danach gelang es mir, meine Aufmerksamkeit auf die Schädeldecke zu lenken und ich spürte, wie Energie als Strahl einfloss.

Bei der Einstimmung abends spürte ich erst das dritte Auge, dann breitete sich die Energie aus und war auf Stirn und Schädeldecke zu spüren als geschlossenes Energiefeld. Das Übersetzen des Course in Miracles fiel mir schwer. Ich hielt mich an den Worten auf, erfasste den Inhalt nicht. Meine Schultern fingen an zu schmerzen, mir wurde heiß und stickig, meine Augen wurden müde. Was ist passiert? Die Energie ist beim Beten so stark, dass ich mich kaum auf die Worte konzentrieren kann.

Noch eine Frage: Wenn du sagst, dass mir der Kontakt zu dir möglich wurde, beziehst du dich da auf die Möglichkeit über Jörg Fragen an dich zu stellen? Oder ist es DEINE Stimme, die ich ab und zu höre, die mit mir spricht, mir Anweisungen gibt. Ich bin mir immer sehr unsicher, ob es nicht einfach meine Gedanken sind, die das Gespräch führen.

Als allererstes rate ich dir, in den nächsten Tagen keine Übersetzungen zu machen! Die Texte sind heftig und sie wirken auf dich und du kannst derzeit diese Heftigkeit nicht auch noch verkraften: Du bist zu stark in Anspruch genommen durch die neuen Erfahrungen mit der spürbaren Energie. Überfordere dich nicht und suche dir leichtere Arbeiten. Solltest du aber das Gefühl haben, dass dich auch das zu sehr belastet, versuche ganz passiv zu werden: Zerstreue dich, lies etwas, was dir Freude machen könnte, schalte einfach eimal etwas ab. Sag nicht: das kann ich nicht! Du musst es versuchen, es ist wichtig.

Was die Einstimmung und das Beten betrifft: Nur du alleine kannst entscheiden, was dir gut tut und was dich belastet. Wenn dein Körper anfängt sich zu wehren, bist du mit Sicherheit einen Schritt zu weit gegangen. Du stehst der Energie inzwischen sehr nahe. Und es bedarf nur eines kleinen Anstoßes, um sie in dich einfließen zu lassen. Wie ich dir aber schon sagte, ist diese Energie eine nicht geringe Kraft und ich möchte, dass du jetzt nur sehr sparsamen Gebrauch davon machst (bis du dich etwas erholt hast).

Stimme dich bis auf weiteres (also bis ich anders entscheide) nur noch einmal am Tag ein. 10 bis 15 Sekunden genügen völlig, und du hast alle Energie, die du für den Tag benötigst. Übe dich zugleich weiter darin, die Energie auf deine Bauchmitte zu lenken. Das wird nicht von Anfang an gelingen, aber du musst es versuchen.

Was den Kontakt zu mir betrifft: Ich hatte es tatsächlich auf die Verbindung über Jörg bezogen. Zugleich aber bin ich auch in dir, wenn du dich der Energie geöffnet hast. Nur spürst du mich auf eine andere Weise als Jörg.

© Monika Laube. Du darfst diesen Artikel zum persönlichen Gebrauch unverändert kopieren und weitergeben, vorausgesetzt dieser Copyright Hinweis steht am Ende des Dokumentes.  Für eine gewerbliche Nutzung nimm bitte Kontakt mit mir auf.

 

Dialog 54

Umgekehrt können die klangvollsten Gebetsformeln hohle Phrasen sein, wenn sie nicht im richtigen Geist gesprochen wurden.

Dialog 54, 10.02.1986

Ich fühle mich mit dem Stand der Dinge im Augenblick so schlecht, dass ich noch einmal nachfragen möchte,  ob ich wirklich alles richtig niedergeschrieben habe.

Ja, alles ist richtig so.
Ich habe euch drei zusammengeführt, damit ihr eine Gemeinschaft gründet und eure jetzige Aufgabe ist es, das richtige Haus dafür zu finden. Ihr habt euch alle drei (wenn auch jeder aus seinen eigenen Gründen) gegen diese Entscheidung gewehrt und habt ein Bild der Gemeinschaft entworfen, dass eurer eigentlichen Situation nicht entspricht- und seid nicht weitergekommen.

Jetzt dagegen seid ihr wieder an dem Punkt, an dem ihr im Grunde begonnen habt. Wenn ihr jetzt bei der Sache bleibt und meiner Führung vertraut, werdet ihr das Haus finden könne. Dass es euch persönlich immer noch nicht besser geht dabei, kann ich zwar verstehen, aber das spielt im Grunde keine Rolle.

Moni fühlt sich ziemlich mutlos, wenn sie immer wieder die Erfahrung machen muss, dass Rebeccas Persönlichkeitsentwicklung auf ihre Kosten geht. Sie fühlt sich nach wie vor von ihr ausgesaugt. Hattest du nicht gesagt, du wolltest sie jetzt davor schützen und Rebecca in die Lage versetzen, selber „für sich zu sorgen“, ohne anderen die Energie abzapfen zu müssen?

Ich habe gesagt, dass ich sie in dieser Hinsicht SOWEIT WIE MÖGLICH schonen werde. Aber in einer Gemeinschaft von dieser Größe ist es völlig unmöglich, dass solche Berührungen ausbleiben, die den einen belasten und dem anderen dafür helfen. Es ist sogar nötig, dass diese Dinge sich so entwickeln, denn die Energie, die Monika jetzt immer wieder hergeben muss, geht ihr ja nicht verloren. Das erscheint ihr nur im Augenblick so, weil sie noch nicht sofort etwas anderes im Austausch dafür zurück bekommt.

Noch einmal zu dem Haus. Ich wiederhole meine Frage von gestern Abend. Der Stand der Dinge scheint zu sein: Wir brauchen ein Haus, in dem wir fünf plus eine weitere Frau Platz haben.

Richtig.

Das wäre dann schon eins von den größeren Häusern, denn alles in allem bräuchten wir ja mindestens sechs bis sieben Räume.

Richtig. Ich sage euch aber auch:
Jetzt, wo ihr den Gedanken wieder zugelassen habt, trotz eurer Schwierigkeiten miteinander doch in ein Haus zusammenzuziehen, müsst ihr euch nicht auf ein Gebäude beschränken.

Ach du liebe Zeit! Jetzt geht das schon wieder los.

Wichtig ist, dass ihr euch als Gemeinschaft begreift. Und die braucht zunächst einmal ein Haus. Alles, was darüber hinaus geht, ist möglich, aber ihr sollt es nicht fest einplanen. Das war euer Hauptfehler bisher. Wenn ihr noch einmal eine Zeichnung wie die bisherige anfertigt, konzentriert euch zunächst einmal nur auf EUER HAUS. Das muss stimmen. Und es stimmt dann, wenn es euren Bedürfnissen voll entspricht.

Zeichnet dann eventuell ein zweites Gebäude, dass der Gemeinschaft DIENT, damit sie mehr tun kann, als nur zusammen wohnen. Wenn ihr dann noch weiter Gebäude sichtbar machen wollt, entwerft sie nur als Ideenskizze, als Umrisse, als Gebäude, die so oder auch ganz anders sein können. Legt euch da nicht wieder fest! Ihr dürft nicht mit Dingen planen, die ihr nicht überblicken könnt.

Wenn es euch gelingt, diese Zeichnung zu Papier zu bringen, können wir wahrscheinlich mit der praktischen Umsetzung beginnen.

Wann sollen wir uns wieder treffen?

Heute Abend, wenn ihr das schafft. Ihr wisst doch, wie wenig Zeit ihr habt.

Ich habe noch eine wichtige Frage zum gemeinsamen Beten. Ich (und Monika), wir empfinden die Situation zwischen uns dreien immer noch oft so unklar, dass wir mit dieser Form des gemeinsamen Betens, die wir bisher praktiziert haben, nicht zufrieden sind. Ich finde keinen Kontakt zu dir, wenn Rebecca betet. Ich möchte das selber tun können. Wenn Moni betet, ist das für mich etwas anderes, dann fließt auch meine Energie mit in die ihre ein. Aber wenn Rebecca betet, habe ich immer wieder ein Gefühl von Leere in mir und Moni empfindet das auch so. Ist es eine Anweisung von dir, das so zu handhaben oder können wir es auch anders
tun?

Zum Beten gebe ich keine Anweisungen! Selbstverständlich muss ein Gebet in tiefer Übereinstimmung gesprochen werden. Wo diese Harmonie gestört ist, hat auch das Gebet keinen Sinn. Betet daher still für euch, wenn ihr euch dabei besser fühlt.

10.02.1986
Wir für unseren Teil haben das Gefühl, die Aufgabe jetzt gelöst zu haben – wenigstens auf dem Papier! Das Haus entspricht unseren momentanen Bedürfnissen und alles weitere haben wir völlig offen gelassen. Wenn ausbaufähige Gebäude da wären, ist das gut. Wenn nicht, wären wir auch zufrieden. Unser Haus hat jetzt alle nötigen Zimmer (eines für jede Person) und die nötigen Arbeits- und Wirtschaftsräume. Unsere Wunschlage wäre auf dem Land, aber nicht zu weit von der nächsten Stadt entfernt. Aber auch das würden wir offen lassen. An Land wünschen wir uns zwar möglichst viel, wären aber fürs erste auch nur mit einem Garten zufrieden. Wie sieht es aus?

Was hast du selber für ein Gefühl dazu?

Ich finde es stimmig, obwohl ich heute in ziemlich schlechter Verfassung bin und keine rechte Freude daran aufkommen will.

Dann lass dir sagen: Es ist gut so! Ihr habt das richtige Haus entworfen und wir können nun mit dem zweiten Teil beginnen und dieses Haus suchen.

Das Haus gibt es also?

Natürlich.

Genauso, wie es auf dem Papier aussieht?

Ziemlich ähnlich. Genauso könnt ihr es nicht entwerfen, weil euch dazu die Übung fehlt. Aber ihr habt euch der Wirklichkeit schon beachtlich genähert.

Ist es eine neues Haus oder ein altes?

Das ist doch jetzt egal. Findet es, dann werdet ihr schon sehen, wie es geschaffen ist.

Wie gehen wir vor? Herum fahren und suchen? Anzeigen lesen? Anzeigen aufgeben? Makler und Notare einschalten?

Alles das. Da ihr so zügig voran gekommen seid (was ihr vor allem Monikas intensiver Arbeit verdankt), habt ihr jetzt etwas mehr Zeit für die Suche. Herum fahren ist in jedem Falle wichtig, aber setzt auch die anderen Mittel ein. Nehmt eure Zeichnung mit und fragt die Leute nach einem solchen Haus. Das wird euch helfen.

Gibt es für die persönliche Suche bestimmte Gegenden, auf die wir uns konzentrieren sollen?

Nein, eure praktische Suche muss ebenso verlaufen wie die Entwicklungsarbeit auf dem Papier. Da habe ich euch ja auch keine Vorgaben gegeben, sondern euch nur hin und wieder korrigiert. Fangt erst einmal an, dann werdet ihr euch schon da rein arbeiten.

Fahren wir jetzt immer zusammen rum oder wie machen wir das?

Nein, das ist nicht nötig und sogar unpraktisch. Jeder weiß ja nun, wonach er suchen soll. Und jeder sucht, wann immer er kann und wo immer er will. Zunächst.
Entwerft auch eine Annonce und gebt sie in den Regionalzeitungen auf. Und natürlich lest ihr ab jetzt wieder diese Zeitungen auf Anzeigen hin durch. Makler und Notare kommen auch in Frage, selbstverständlich. Zeigt auch ihnen eine Skizze eures Hauses, dass wird die Suche auch dort stark vereinfachen.

Könntest du uns nicht genauere Vorgaben geben, wer wann was machen soll?

Ich könnte schon, aber ich will es jetzt nicht. Nehmt diese Dinge einmal selber in die Hand, das mag ganz interessant werden.

Also scheinst du zu diesem Punkt jetzt nichts mehr sagen zu wollen.

Nein, wenigstens nicht heute Abend.

Dann gebe ich noch zwei Fragen von Rebecca weiter:
Kann ich dich jetzt schon um einen Hinweis bitten, in welcher Richtung ich meinen Anteil an der Gemeinschaftsaufgabe suchen kann, oder werde ich das alleine herausfinden müssen?

Ich finde in der Meditation nicht mehr die Tiefe, die ich früher empfunden habe oder zu haben glaubte. Und beim Beten kommen mir alle Worte, die mir einfallen, so abgenützt und leer vor. Mache ich etwas falsch?

Zu deiner ersten Frage: Das wirst du unbedingt alleine herausfinden müssen. Auch die anderen können ihre zukünftigen Aufgaben nur ahnen. Diese Dinge werden sich sehr zwangsläufig entwickeln, darauf kannst du dich verlassen.

Zu deiner zweiten Frage: Worte können sich nicht abnutzen, auch wenn das manchmal so dargestellt wird. Wenn dir dein Gebet leer erscheint, dann spürst du die Leere, die in dir selber ist. Es gibt keine „starken“ Worte und keine „schwachen“, denn jedes noch so unscheinbare Allerweltswort kann, wenn es im richtigen Geist angewandt wurde, vor Kraft beben. Umgekehrt können die klingendsten Gebetsformeln hohle Phrasen sein, wenn sie nicht im richtigen Geist gesprochen wurden.
Mit dem Meditieren verhält es sich genauso. Dass du jetzt keine „Tiefe“ mehr zu spüren glaubst, bedeutet nur, dass du dich an die Leere heranzuarbeiten beginnst, die dich in Wahrheit „ausfüllt“. Die Tiefe, die du einmal gehabt zu haben glaubtest war im Wesentlichen eine „erdachte Tiefe“. Sie war nicht wirklich da und du wirst das merken, wenn du erst einmal einen Schritt mit dir weiter gekommen bist und selbst den Unterschied erfahren kannst.

© Monika Laube. Du darfst diesen Artikel zum persönlichen Gebrauch unverändert kopieren und weitergeben, vorausgesetzt dieser Copyright Hinweis steht am Ende des Dokumentes.  Für eine gewerbliche Nutzung nimm bitte Kontakt mit mir auf.