Sich führen lassen: Ein Bericht

hands-263341_640

Quelle: Pixabay

 

Der Umzug nach Berlin liegt hinter mir und bis auf wenige Kisten ist alles ausgepackt und schon recht wohnlich.

Heute möchte ich euch daran teilhaben lassen, wie ich zu dieser Wohnung geführt wurde. Vor gut zwei Jahren verschlechterte sich meine Muskelerkrankung, unter der ich seit 15 Jahren leide, in einem immer schnelleren Rhythmus. Die ersten 10 Jahre beeinträchtige sie meinen Alltag kaum, aber ab 2010 gab es Veränderungen und im Jahr 2013 war es abzusehen, dass ich bald eine barrierefreie Wohnung benötigen würde, da es immer schwieriger für mich wurde Treppen zu steigen.

Mir war klar, ich wollte nach Berlin, da mein Bruder dort lebt und auch mein Sohn. Außerdem war mir eine gute Infrastruktur wichtig. Ich weiß nicht, was alles auf mich zukommen wird, aber ich wollte auf alles vorbereitet sein. Nun ist es nicht einfach in Berlin eine bezahlbare Wohnung zu finden, und ich hatte gewisse Vorstellungen, was die Größe betrifft und die Anzahl der Zimmer, mal abgesehen davon, dass sie barrierefrei sein musste. Dazu wusste ich überhaupt nicht, wie ich es anstellen sollte vom Spessart aus eine Wohnung zu suchen. Alle Informationen die ich erhielt, machten mir nicht gerade Mut, im Gegenteil, ich wurde von Tag zu Tag ratloser und fühlte mich absolut hilflos und ausgeliefert. Ich mag es nicht, wenn ich die Kontrolle verliere. Und es fällt mir sehr schwer Hilfe anzunehmen. Ohne Hilfe würde ich es aber nicht schaffen, weder finanziell noch körperlich. Mein Bruder und mein Sohn boten mir zwar ihre Hilfe an, aber da ich nichts unternahm, hatten sie wohl das Gefühl, dass es mir mit Berlin nicht ernst war.

Ich erstarrte immer mehr und meine Verzweiflung wuchs. Ich wusste nicht weiter. Außerdem hatte ich typische Symptome einer Depression. Aus Erfahrung wusste ich, dass Psychopharmaka helfen konnte, aus der Erstarrung zu finden und handlungsfähig zu werden. Die Zeit drängte, denn ich schaffte die Treppe zu meiner Wohnung kaum noch. In Absprache mit meinem Neurologen, begann ich mit der Einnahme mit einem Antidepressivum. Und nach ein paar Wochen hellte sich meine Stimmung spürbar auf, ich war wieder hoffnungsvoll. Ich fing an, in meinen morgendlichen Einstimmungen Gott um Hilfe zu bitten und ließ dabei Schritt für Schritt von allen Vorstellungen los.

Dieses loslassen von Vorstellungen ist eine Voraussetzung dafür, dass Hilfe als solche überhaupt erkannt wird. Jedenfalls, kaum hatte ich losgelassen bot mir mein Bruder an, die Kosten eines Komplett- Umzugs zu übernehmen. Und ergab sich, dass ich ein Gespräch mit einer befreundeten Astrologin aus Berlin führte, um meine Handlungsunfähig und Mutlosigkeit astrologisch zu untersuchen und zu bearbeiten. Während des Gesprächs kamen wir auch auf meine Erkrankung und Wohnungssuche. Sie kannte eine Wohnanlage, die aus barrierefreien kleinen Wohnungen bestand, in der ältere und gehbehinderte Menschen lebten und wo öfter mal eine Wohnung frei wurde, die zudem durch Fördermittel noch bezahlbar war.

Sie hatte dort einen Verwandten untergebracht gehabt und stellte für mich einen Kontakt her. Außerdem schickte sie mir Bilder von der Wohnung. Noch vor wenigen Monaten hätte ich eine Ein-Zimmer-Wohnung weit von mir gewiesen. Doch ich hatte losgelassen und an Gott übergeben. Und so „wusste“ ich, dass ich jetzt eine Wohnung finden würde. Ich nahm Kontakt zu der Hausverwaltung auf und bekam sofort die nächste freie Wohnung angeboten. Und als diese dann frei wurde, bekam ich ohne Aufwand einen Mietvertrag. Ich hatte nur Bilder gesehen und sagte zu, da ich wusste, dass ich zu dieser Wohnung geführt worden war. Ich war voller Vertrauen. Und ich konnte die Hilfe annehmen, die von vielen Menschen kam. Mein Bruder besichtigte die Wohnung und erledigte die Wohnungsübergabe. Mein Sohn kam aus Berlin, um mit mir die Wohnung zu reinigen und zu übergeben und chauffierte mich dann nach Berlin. Am Umzugstag nahmen mein Bruder und eine liebe Freundin, das Umzugsgut in Empfang und versorgten die Helfer. Auch nach dem Umzug halfen mir mein Bruder und mein Sohn beim Auspacken, schufen Stauraum und machten Einbauten.

Als ich die Wohnung zum ersten Mal betrat, fühlte ich mich sofort wohl, trotz sich stapelnder Kisten und Chaos. Sie ist klein, aber kuschelig und hat doch Weite. Ich fühle mich reich beschenkt. Danke!

So ist es, wenn man losgelassen hat und sich führen lässt.

Den nächsten Dialog gibt es in ein paar Tagen.

Dialog 220

winter_wasser

Alles kann so einfach sein, wenn ihr die Dinge sich auf ihre eigene Weise entfalten lassen würdet.  … Lasst die Dinge sich in der ihnen eigenen Weise entfalten, damit im richtigen Moment das Richtige geschehen kann, dann wird alles so kommen wie es kommen muss.

 

Dialog 220 – 8.11.1986

Monika:
Du hast doch gesagt, wir sollen das nächstbeste Stück Land nehmen. Es gäbe da eines, doch empfinde ich es als irgendwie finster. Bitte hilf uns! Nach welchen Kriterien sollen wir das Land aussuchen? Was ist, wenn mich mein Gefühl täuscht oder ich neutrale Gefühle habe, also weder – noch?

Wenn etwas finster wirkt, muss das nicht bedeuten, dass es auch finster ist. Das Stück Land kann verlassen worden sein von wesentlichen Kräften unter den Naturgeistern. Es kann auch einfach ungünstig liegen, was den Lichteinfall betrifft. Aber nichts ist wirklich finster, denn alles kann auch wieder licht werden. Wenn ihr euch mit wirklicher Hingabe eines Fleckens Land annehmt, zieht ihr, wenn ihr darum bittet, die Geister an, die das Land zu wirklichem Leben bringen. Und dann würde es nicht mehr finster sein.

Ich sage dir das, weil ihr vielleicht schon wieder einen Fehler macht: Seid nicht o wählerisch! Erstens gibt es natürlich einfach nicht so viel Land zur Auswahl, das müsstet ihr doch schon gemerkt haben. Dann aber auch gelten bei diesen Dingen völlig andere Gesetzte als z.B. beim Hauskauf. Es gibt Häuser, deren Mauern sind derart durchsogen von Finsternis, Angst, Zorn und sonstigen schlechten Gefühlen, dass nichts sie daraus wieder vertreiben kann. Hier sollte man sich sehr wohl auf sein Gefühl verlassen und Häusern aus dem Weg gehen, die einem unheimlich sind. Beim Land aber ist das etwas anderes. Hier liegt es an euch, was ihr daraus macht.

Klagt nicht darüber, dass euch das Suchen immer wieder so schwer gemacht wird, sondern vertraut mir! Es hat alles ganz genau so seine Richtigkeit und darf nicht anders sein. Aber: Je mehr ihr klagt (und mir also nicht vertraut), umso länger und schmerzhafter wird das ganze Unternehmen. Alles kann so einfach sein, wenn ihr die Dinge sich auf ihre eigene Weise entfalten lassen würdet.

Monika würde sich lieber in Moelan aufhalten. Mir wäre es auch recht, wenn das Land in der nahen Umgebung läge. Sollen wir …

Also noch einmal: Das Land gibt es doch bereits, und es wartet darauf von euch gefunden zu werden. Lasst die Dinge sich in der ihnen eigenen Weise entfalten, damit im richtigen Moment das Richtige geschehen kann, dann wird alles so kommen wie es kommen muss.

Und wie macht man das? Indem man darauf vertraut, dass meine Führung richtig ist.

Und wie vertraut an darauf? Indem man zu mir betet und sein ganzes Hoffen und Denken in meine Hände gibt.

Ihr, zum Beispiel, geht immer noch etwas zwiespältig an die Sache heran: Einerseits wollt ihr mir schon vertrauen, andererseits betrachtet ihr die Landsuche aber eher als euer Privatproblem. Das ist ein großer Widerspruch, den müsst ihr überwinden.

Wenn Monika beispielsweise trauert, dass sie kein Zuhause habe, dann hat sie etwas ganz wesentliches von mir noch nicht begriffen: ICH bin ihr Zuhause und wenn sie an mich glaubt, kann ich ihr all den Schutz und die Geborgenheit geben, die sie sich wünscht – und viel mehr als ein Haus es könnte! Ihr Wunsch nach einem Zuhause betrifft die Wärme, die von innen aus dem Herzen kommt. Und diese Wärme vermag ich sehr wohl zu geben! Und dann, wenn ich so weit gekommen seid, wir sich eines nahtlos an das andere fügen und ihr werdet mein Wirken wahrhaftig in allem sehen. 

Dialog 199

Wiesenblumen_8214134

 

Ihr müsst wirkliches, unbedingtes Vertrauen in die Weisheit meiner Führung haben und dürft nicht mit-denken, hadern, zweifeln oder gar schimpfen, wenn die Dinge sich nicht so entwickeln, wie ihr euch das gedacht habt. 

Dialog 199 – 18.10.1986

Monika:
Ich werde meine Grippe einfach nicht los. Zwar weiß ich, dass da ein Konflikt ausgetragen wird, doch da keine Besserung eintritt, habe ich das Gefühl etwas tun zu müssen. Ich nehme an, dieser Konflikt hängt mit meinem persönlichen Willen und dem deinen zusammen, aber ich weiß natürlich nichts genaues, sonst wäre ich ja nicht krank geworden. Darf ich dich um Hilfe bitten?

Wir fahren am Sonntag in den Parc Amorique, vorausgesetzt wir sind gesundheitlich einigermaßen in der Lage dazu. Durch unsere Krankheit konnten wir uns nicht um Land etc. kümmern und am Sonntag sind Makler etc. nicht zu erreichen, so werden wir nur herumfahren und fragen können. Würdest du uns bitte führen? Wir haben so viel Zeit verloren und du sagtest, die Zeit würde knapp.

Noch eine Frage zum Pendeln. Du hast gesagt, das seien Krücken, wo ich mich frei bewegen könnte. Das würde ich ja gerne, aber ich weiß einfach nicht, wie ich es anstellen soll. Mein Kopf ist sehr aktiv und laut. Und ich kann zwischen den verschiedenen Stimmen gar nicht unterscheiden.

Du bist durcheinander, verunsichert und schwach. Aus dieser Position heraus kannst du praktisch nicht anders als krank werden. Du bist ja auch wirklich ge-schwächt.

Du hast deine Vorstellungen davon, wie die Dinge sich entwickeln sollten,  z.B. was euer Land bzw. eure Farm betrifft. Und nun stellst du fest, dass diese Dinge sich nach diesen Vorstellungen jedenfalls nicht entwickeln, ja dass sie überhaupt nicht so recht von der Stelle zu kommen scheinen.

Nun habe ich euch immer wieder gesagt: ICH führe euch zu eurem Land, also könnt ihr den Lauf der Dinge auch getrost mir überlassen. Das aber tust du nicht. Du wirst ungeduldig, unglücklich, reizbar und schwankst am laufenden Band zwischen Hingabe und Widerstand. Solange das aber so ist und solange du nicht wirklichen vollen Herzens bereit bist, mir die Leitung der Dinge zu überlassen, kann nichts von der Stelle kommen.

Dieses Missverständnis zwischen uns drückt sich auch in der Frage aus, ob ich euch heute führen würde, weil ihr Zeit verloren hättet durch eure Krankheit und ich gesagt hätte, die Zeit wäre nur noch knapp bemessen.

Erstens: Ihr habt keine Zeit „verloren“, denn auch eure Krankheit hat ihren Sinn gehabt und hat ihn noch immer. Wenn ihr die Geschehnisse nur richtig deuten würdet, dann würdet ihr feststellen, dass ihr sogar Zeit gewonnen habt. Denn eigentlich solltet ihr aus eurer Krankheit etwas gelernt haben: nämlich mir bedingungslos zu vertrauen, anstatt alleine das Steuer in die Hand nehmen zu wollen.

Zweitens: Ich habe nicht von einzelnen Tagen gesprochen, als ich sagte, die Zeit würde langsam knapp. Ich habe dabei an die Welt gedacht, nicht an die paar Tage, die ihr im Bett gelegen habt.

Ihr macht euch die Sache wieder einmal besonders schwer: Ihr habt euch jetzt regelrecht in die Vorstellung verrannt, euer Land müsse dort oben in den Bergen der Monts d’Arree liegen. Im Grunde ist dagegen ja nichts einzuwenden. Natürlich kann euer Platz auch dort sein. Ich sagte ja schon: Euer Platz ist dort wo ihr ihn festlegt. Es gibt keinen speziellen Ort für euch, den ihr nur wie Spürhunde aufstöbern müsst. Und dass dieser Platz unbedingt in der Nähe eines Chakras sein muss, stammt auch nicht von mir. Das habt ihr so festgelegt.

Ihr wisst aber, dass man umso schwerer bekommt, je fester man eine Sache greifen will. Sucht lieber meine Hand, nicht den Notar. Fahrt dort hoch, wenn euch das wichtig ist, aber fahrt mit dem Gefühl im Herzen, dass ich euer wahrer Führer bin. Sucht das Land mit dem Herzen, nicht mit dem Verstand. Und schon gar nicht dürft ihr selber euch zeitliche Grenzen setzen, etwa „bis dann und dann muss das Haus oder das Land gefunden sein“. So ein Unfug.

Ich will euch noch einmal (zum wievielten Male ist das jetzt wohl?) sagen, wie der Schlüssel zur Lösung eures Problems aussieht:

Ihr müsst wirkliches, unbedingtes Vertrauen in die Weisheit meiner Führung haben und dürft nicht mit-denken, hadern, zweifeln oder gar schimpfen, wenn die Dinge sich nicht so entwickeln, wie ihr euch das gedacht habt.

Ihr müsst de Ort, an den ich euch geführt habe – und das ist im Moment St. Thamec – nicht als ärgerliche Panne betrachten, sondern ihn mit Dankbarkeit und Ehrfurcht behandeln. In allem liegt ein Sinn, was euch auch widerfährt. Das gilt auch dann, wenn ihr ihn NICHT sehen könnt. In jedem Fall aber müsst ihr davon ausgehen, dass ein Sinn da ist, weil ich euch so geführt habe.

Einen Platz, an den ich euch gestellt habe mit Ehrfurcht zu behandeln, ist aber etwas anderes als das, was ihr dort treibt. Der Schuppen bei der Hundehütte ist immer noch nicht aufgeräumt, zum Beispiel. Es sind die einfachsten Dinge, die ich verlange und ihr tut sie nicht. Bloß weil ihr keinen Zusammenhang mit eurem Land erkennen könnt.

Wenn ihr sucht, müsst ihr mit offenen Sinnen und freiem Herzen suchen. Nicht verbissen die Mont d’Arree absuchen, wo sich Land finden lassen könnte, das noch in Sichtweite der Kapelle liegt (völlig überflüssig). Es ist völlig gleichgültig, wo ihr den Platz für eure Gemeinschaft findet.

Ihr habt Zugang zu meiner göttlichen Energie und werdet noch ganz anderen Zugang zu ihr bekommen. Mit dieser Kraft bindet ihr Energie an den Ort, an dem ihr euch niederlasst. IHR macht den Ort der Kraft, versteht ihr?

Und ihr wisst ja, wie das Gesetz des Findens lautet: Erst wenn man loslassen kann, wird man auch finden. Ihr solltet also durch die Erkrankung von dem Kraftpunkt dort oben loslassen lernen.

Und nun noch zu deiner Frage zum Pendeln:
Das muss geübt werden. Gerade weil da in deinem Inneren etliche Stimmen mitreden wollen und eine sich für wichtiger hält als die andere. Du musst unterscheiden lernen – und du wirst es auch.