Dialog 286

Bluete6081841

Immer wenn ihr Dinge tut, die wirklich richtig für euch sind, besteht zumindest die Möglichkeit, dass ihr euch unmittelbar an meine Kraft anschließen könnt- sofern eure Widerstände euch nicht daran hindern.

Dialog 286 – 02.09.1987

Monika:
Das Land ist uns noch immer sehr wichtig und wir möchten beide einen Weg finden, ihm einen festen Platz in unserem täglichen Ablauf einzuräumen. Nur, warum tun wir es nicht?

Vielleicht sollten wir als einziges Motiv für die Arbeit auf dem Land die Erforschung der Naturreiche gelten lassen und alle unsere Handlungen dort darauf ausrichten? Dann würden wir auch nicht so leicht in Gefahr geraten, andere, unbewusstere Absichten einzusetzen.

Rebecca hat mir einen Brief geschrieben, der mich total verwirrt. Ich bin mir nicht bewusst, mich ihr gegenüber so verhalten zu haben, wie sie es beschreibt. Ich sehe zwar, dass sie auf mich ihr Autoritätsproblem projiziert, aber ich bin dennoch bestürzt. Ich frage mich, ob ich vielleicht wirklich so bin: Raum einnehmend und andere an die Wand drückend. Und sorge ich vielleicht wirklich dafür, dass andere mitleiden müssen, wenn ich selbst leide?

Ich bin so verwirrt. Ich weiß nicht, wie ich mit diesem Brief umgehen soll. Wenn ich schon solche Briefe verursache, wenn ich meinem Empfinden nach ausgesprochen liebevoll bin, dann ich eigentlich Rebecca nur noch von mir befreien.

Immer wenn ihr Dinge tut, die wirklich richtig für euch sind, besteht zumindest die Möglichkeit, dass ihr euch unmittelbar an meine Kraft anschließen könnt- sofern eure Widerstände euch nicht daran hindern. Aber manchmal, ganz überraschend, noch ehe die Widerstände aufmerksam geworden sind und eingreifen konnten, steht einer von euch ganz überraschend vor einem Stück Wirklichkeit und dann hat er so eine Ahnung von dem was richtig ist, so wie du heute. Beim Aufschreiben haben dann schon wieder die inzwischen alarmierten inneren Sperren auf dich eingewirkt und so bist du wieder abgekommen von der Spur. Nur du selber kannst diese Leistung vollbringen, dich durchzusetzen und zu sehen was wirklich und was wichtig ist. Ich kann es dir zwar sagen, aber das würde nichts bewirken. Mein Rat: Ja, versucht es wieder mit dem Land. Dann werdet ihr schon sehen, was passiert.

Zu Rebecca:
Du bist nicht so wie sie dich sieht. In keinem einzigen Punkt. Sie steckt in einer Krise und sieht die Dinge zurzeit stark verzerrt. Aber sei nicht zu streng mit ihr. Du hast eben im Vergleich zu ihr (und zu den meisten Menschen) einen sehr geschärften Blick für das was stimmt. Das ist zwar noch nicht der Blick für das Wirkliche, aber eine Art Vorstufe davon. So etwas hält nicht jeder aus, das macht Angst, und das ist das ganze Geheimnis. Die Menschen fühlen sich dann vielleicht wirklich an die Wand gedrückt und bekommen Schweißausbrüche in deiner Nähe, weil ihr zugemauertes Ich die Bedrohung spürt, die von dir ausgeht. Dein Blick sagt ihnen: „Mauere dich nur zu, ich durchschaue dich doch!“.

Aber natürlich sind das Fähigkeiten, auf die du ruhig stolz sein darfst, denn du hast lange daran arbeiten und schwer dafür leiden müssen, dass du jetzt so sein darfst wie du bist.
Einmal, wenn du wirklich ganz „durch“ bist, wirst du auf Menschen weniger bedrohlich wirken. Im Moment ist deine Kraft noch nicht kanalisiert und wirkt deshalb oft unkontrolliert auf andere ein. Später, wenn sich deine Kraft in Liebe umgewandelt hat, wirst du also niemandem mehr Angst machen. Aber bis dahin werden dir immer wieder solche Erlebnisse bevorstehen.

Dialog 285

Rinder1

Ich führe dich (euch) so, dass ihr eure Energie voll einsetzen müsst, um das alles aushalten zu können, dass wir uns dem Punkt rascher und immer rascher nähern, an dem ihr alles aufgebraucht habt und nun alleine auf mich angewiesen seid, ob das euren Widerständen recht ist oder nicht.

Dialog 285 – 27.08.1987

Monika:
Ich habe meine Periode über eine Woche zu früh bekommen. Und ich hatte eben eine Art Abgang aus dem Uterus, ähnlich wie nach der Geburt von Florian, als der Mutterkuchen stückweise abging. Das ist noch nie vorher passiert. Hat das mit meinem „Auflösungsprozess“ zu tun? Wie kann ich jetzt die unfruchtbaren Tage bestimmen?

Du hast in der letzten Botschaft gesagt, wir würden immer noch keinen richtigen Gebrauch von den Möglichkeiten machen, die in dir liegen. Das empfinde ich auch so. Aber so sehr ich mich bemühe, ich weiß nicht was ich tun kann. Zwar bete ich, aber ich merke ja selbst, das meine Gebete nur in Momenten höchster Verzweiflung von Herzen kommen. Ansonsten kommt es halt aus meinem Kopf. Das macht mich ganz fertig. Der Widerstand in mir muss gewaltig sein und ich habe keinen Schimmer wie ich ihn überwinden kann.

Bei den Atemübungen merke ich zurzeit besonders, dass ich beim Einatmen immer dann Mühe habe, wenn der Bauch gefüllt ist und die Luft den Brustkorb füllen sollte. Das geht irgendwie nicht. Wenn ich es versuche, ist es sehr schmerzhaft. Mir fällt auf, dass es das Herzchakra ist, das dort von der Lebensenergie abgeschnitten ist. Kein Wunder, dass ich es nicht spüren kann und nicht so ohne weiteres ein von Herzen kommendes Gebet sprechen kann. Gibt es eine Möglichkeit, mit deiner Hilfe durch diese schwierige Zeit zu finden? Wie kann ich mich an deine Kraft anschließen?

Aber es gab auch sehr schöne Erfahrungen bei den Atemübungen. Beim Ausatmen fühle ich mich sehr glücklich, wenn ich mir bewusst mache, dass deine Energie durch mich hindurch in die Welt fließt.

Es ist in der Tat ein Auflösungsprozess im Gange, der nicht nur gewohnte Rhythmen durcheinander wirbelt, sondern sich auch auf der körperlichen Ebene manifestiert. Hinzu kommen aber auch noch die körperlichen Folgen von Angst und Druck, denen ihr ausgesetzt seid und nicht spurlos an euch vorübergehen.

Seht all dies als Reinigungsprozesse an, auch wenn sie noch so schmerzhaft sind. Solange du dir wegen dieser körperlichen Symptome keine Sorgen machst, solang du das Gefühl hast sie alleine verkraften zu können, solange ist auch kein Arzt nötig. Zögere aber andererseits nicht vor einer Untersuchung, wenn die körperlichen Symptome zu bedrohlich scheinen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass dein Körper oder Jörgs in seiner Panik geradezu verrückt spielt und sich gegen dich wendet.

Bisher gibt es keinen Anlass zur Sorge und du schätzt die Dinge völlig richtig ein. Deine unfruchtbaren Tage sind zurzeit nicht mehr so einfach zu bestimmen. Richte dich nach dem, was dir dein Innerstes sagt. Es gibt da ganz präzise Stimmen, und es ist gut zu lernen auf sie zu hören.

Ansonsten gilt ohnehin: Wenn du noch einmal einem Kind auf die Welt helfen sollst, dann wird das ohnehin geschehen. Umgekehrt: Solange das nicht vorgesehen ist, kann da auch nichts passieren.

Was deine zweite Frage betrifft: Ich habe das deshalb nur andeutungsweise gesagt, weil euch das Verständnis noch fehlt, diesen Satz ganz zu begreifen. Es hat daher keinen Sinn zu versuchen ihn zu erklären, denn die Widerstände in euch sind in der Tat noch zu groß.

Ihn zu überwinden, diesen Widerstand, heißt nicht unbedingt ihn zu brechen! Zurzeit versucht ihr nämlich solche Kraftproben und rennt mit dem Mut der Verzweifelten gegen eure Widerstände an, weil ihr wisst, dass Hilfe in eurer derzeitigen Situation nur von mir kommen kann. Aber seid vorsichtig, versucht nichts zu erzwingen, sonst seid ihr es, die bei dem Versuch zerbrechen.

Lebt die Tage, die jetzt auf euch zukommen, mit größter Aufmerksamkeit und versucht nicht zu resignieren oder zu verzweifeln. Es hat so alles seinen Sinn und ihr müsst bereit sein euch fallen zu lassen, immer und immer wieder. Und jedes Mal stelle ich euch vor einen Abgrund, der noch tiefer ist, als der vorherige, bis ich eines Tages von euch verlangen werde, euch bei den Händen zu nehmen und wirklich ins Nichts zu springen. Das wird das Ende eurer Lehrzeit sein.

Die Atemübungen, Monika, sind Hilfsmittel, sie sind nicht die Lösung deiner Probleme. Deshalb sollte es dich nicht wundern, wenn Probleme auftreten. Das Wichtige an den Problemen ist, dass sie dir etwas bewusst machen. Es ist weniger wichtig sie lösen zu wollen.

Dass du das Atmen über die Brust als schmerzhaft und beklemmend empfunden hast, sollte dir zum Beispiel eine Botschaft sein, die ja auch angekommen und richtig verstanden worden ist. Sie sollte dir eigentlich nur sagen, wo du zurzeit in Bezug auf mich gerade stehst.

Du wirst schon durch diese schwierige Zeit finden, verlass dich darauf. Und an dem Tag, an dem du meine Kraft WIRKLICH brauchen wirst, wo du alle deine Energien verbraucht und wirklich nur noch mich als Hilfe hast, an diesem Tag wirst du dich auch anschließen können.

Vorher hindern dich deine inneren Sperren daran, und was du zurzeit erlebst, ist eben gerade meine Hilfe: Ich führe dich (euch) so, dass ihr eure Energie voll einsetzen müsst, um das alles aushalten zu können, dass wir uns dem Punkt rascher und immer rascher nähern, an dem ihr alles aufgebraucht habt und nun alleine auf mich angewiesen seid, ob das euren Widerständen recht ist oder nicht.

Wir müssen es erreichen, dass nicht nur eure Energie, sondern auch eure Widerstände zusammenbrechen, wenn wir miteinander weiterkommen wollen. Betrachtet also den Druck, dem ich euch aussetze, als Zeichen meiner Liebe und fühlt euch durchaus etwas auserwählter als andere Menschen, wenigstens ein bisschen. Denn mit jedem kann ich das nicht machen, was ich mir mit euch leiste.

Kopf hoch, ihr zwei, ich bin unmittelbar in eurer Nähe. Es kann euch nichts geschehen.

Dialog 214

Spinnennetz

 

Dass sich immer wieder Kräfte und dunkle Mächte regen, die euch von eurem Weg abbringen wollen, und dass diese Kräfte stark sind und euch gewaltig zusetzen können, das ist normal. Es sind ja gerade diese Schritte, die zusammengerechnet einen Weg ausmachen, den man gegangen ist.

Dialog 214 – 3.11.1986

Monika quält sich mit einer Sache herum: Sie hat das Gefühl, irgendwie versagt zu haben, weil es ihr nicht mehr gelingen will, alles rein in deinem Geiste und in deinem Sinne zu machen. Sie hat das Gefühl, dass sich viel in ihr gegen diesen Wunsch auflehnt und dass sie den Kampf verliert. Sie hat Angst abzustürzen und deine Hand zu verlieren.

Indem ich mich eurer angenommen habe und indem ihr beschlossen habt meinen Weg zu gehen, ist ein Versagen ausgeschlossen. Alles was ihr jetzt tut und alles was euch jetzt widerfährt ist mein ausdrücklicher Wille! Kämpfe gehören dazu. Den Kampf scheinbar zu verlieren gehört dazu. Aufgeben gehört dazu. Verzweiflung gehört dazu. Ebenso Rückschritte und ganz schwarze Nächte der Seele. All das gehört dazu und wird noch dazugehören, denn ihr habt längst nicht alles durchlebt, was euch auf meinem Weg widerfahren kann.

Ihr könnt nicht versagen, solange ich bei euch bin. Und ich bin bei euch! Ich bleibe auch bei euch, solange ihr mich nicht ausdrücklich von euch weist.

Dass sich immer wieder Kräfte und dunkle Mächte regen, die euch von eurem Weg abbringen wollen, und dass diese Kräfte stark sind und euch gewaltig zusetzen können, das ist normal. Es sind ja gerade diese Schritte, die zusammengerechnet einen Weg ausmachen, den man gegangen ist.

Ich kann euch nur immer wieder sagen, wie ihr es richtig machen müsstet. Ich kann euch aber nicht den Kampf abnehmen, den ihr dadurch auslöst. Denn wer meinen Weg geht, der kürzt seine Erfahrungen enorm ab. Er macht Entwicklungsschritte, die sonst in einem Leben gar nicht hätten gemacht werden können. Und er erlebt die Kämpfe und Mühen viel intensiver als ein anderer, der sich ihnen gar nicht erst aussetzen würde.

Ein Versagen gibt es deshalb im Grunde nicht. Es gibt nur ein mehr oder weniger erfolgreiches Bestehen der Prüfungen. Aber meine Prüfungen werden letzten Endes IMMER BESTANDEN,  jedenfalls solange der Prüfling sich ihnen aussetzt.

Indem ich mich eurer angenommen habe, hat sich euer Weg in eine besondere Richtung gedreht. Ich habe niemals gesagt, dass von diesem Augenblick an alles einfacher, besser und schneller gehen würde. I never promised you a rosegarden. Und es wäre völlig umöglich, ständig nur im Siegesschritt bergauf zu steigen.

Deshalb soll Monika wissen, dass ich mit ihren Leistungen vollkommen, aber auch wirklich vollkommen zufrieden bin. Denn sie hat den unbedingten Glauben und darauf kommt es an. NUR wer diesen Glauben hat, der kann durch die tiefsten Abgründe der Seele gehen und wird doch nur gestärkt daraus hervorkommen können.

Eine andere Sache aber ist Liederlichkeit, ein bewusstes Missachten meiner Gebote. Das hat immer Folgen und so etwas kann einen von Euch oder euch beide enorm zurückwerfen und Umwege mit sich bringen, die sonst vermeidbar gewesen wären. Aber in dieser Hinsicht braucht sich Monika keine Gedanken zu machen.

Und ich?

Auch du tust was du kannst. Es könnte mehr sein, wenn du es wirklich wolltest. Aber weil du eben tust was du kannst, bin ich auch mit dir zufrieden.

Dialog 109

Engel sind die Wesenskräfte von bestimmten Erscheinungsformen, sie sind sozusagen das Urbild dieser Dinge und machen ihr geistiges und materielles Leben aus. Sie geben Erscheinungen ihre äußere Form und ihr inneres Leben. Sie sind sozusagen die Qualität einer Sache, eines Dings, einer Idee, einer Erscheinungsform.

Dialog 109, 04.04.1986

Ich habe vergeblich versucht, mit meinem Engel Kontakt aufzunehmen. Es ging genauso wenig wie gestern Abend. Ich habe das Gefühl, alles was über Meditation und meditationsähnliche Übungen geht, fällt mir – zumindest derzeit – sehr schwer.

Mit dir ist das ganz anders. Du bist einfach da. Ob ich mich nun darüber ärgere oder freue, ob ich an dich glaube oder dich in Frage stelle. Bisher hast du mir noch immer ohne zu zögern eine Antwort gegeben. Ich musste dich nicht erst herbei rufen. Mit dem Engel gelingt mir das nicht. Oder mache ich etwas falsch?

Du hast einen inneren Widerstand dagegen und ein Engel denkt natürlich nicht daran zu dir zu kommen, wenn du ihn nicht wirklich herbei wünschst.

Diesen Widerstand baue ich aber doch nicht bewusst auf.

Aber du unterstützt ihn. Das ganze Wesen der Engelwelten ist dir unklar und eigentlich suspekt. Du bezweifelst zwar nicht wirklich, dass es dies „Qualitäten“ (wie ihr es immer ausdrückt) auf irgendeine Weise geben mag, aber du siedelst das sehr weit außerhalb von dir an. Deine ganze Lebensführung macht das deutlich: Dein „Wissen“ um diese Dinge ist sehr weit fortgeschritten, aber dein Bewusstsein geht noch im Rinnstein entlang. Du „weißt“, dass du an Körper und Geist auf irgendeine Weise reiner sein müsstest, um auch mit diesen Qualitäten Kontakt aufnehmen zu können, aber du sträubst dich gegen die Forderungen, die du darin zu sehen glaubst.

Und natürlich geht es auch so nicht: Wenn du dich zwingen würdest, dich zu ändern, mit allen Konsequenzen, die das für dein tägliches Leben haben würde), käme nur noch größerer Widerstand dabei heraus. Es muss umgekehrt funktionieren: Du musst Schritt für Schritt das Bedürfnis entwickeln, reiner zu sein.  Ich habe angenommen, dass du in dieser Hinsicht schon etwas weiter wärst, aber jetzt stehen wir vor der ganzen Größe deiner inneren Sperren.

Was ist da zu tun? Ich komme mir irgendwie nutzlos vor. Welche Qualitäten habe denn ich, dass du durch mich sprichst? Warum wendest du dich nicht an Monika, die deine Botschaften viel mehr verdienen würde.

Diesen Punkt hatten wir schon mehrfach. Du hast schon deine Qualitäten und eine davon ist deine Unbekümmertheit, meine Worte aufzuschreiben. Das ist sehr wichtig. Du magst regelmäßig deine Zweifel an mir bekommen, aber du verweigerst dich mir nicht. Du bist
einfach ein sehr guter Kanal. Monika könnte mich in dieser Weise nicht empfangen. Sie kann meine Anwesenheit allerdings spüren, was du nicht fertig bringst, und deshalb seid ihr eine gute Ergänzung. Wenn nur der eine in diesem Gespann nicht ständig irgendwelche Zweifel und der andere nicht irgendwelche Blockaden haben würde – wie weit könntet ihr schon gekommen sein!

Kannst du mir etwas über die „Engelwelten“ erzählen?

Es nützt nicht viel, wenn du etwas darüber weißt. Aber es schadet natürlich auch nicht. Engel sind die Wesenskräfte von bestimmten Erscheinungsformen, sie sind sozusagen das Urbild dieser Dinge und machen ihr geistiges und materielles Leben aus. Sie geben Erscheinungen ihre äußere Form und ihr inneres Leben. Sie sind sozusagen die Qualität einer Sache, eines Dings, einer Idee, einer Erscheinungsform.

Wenn ich einmal sagte, es gäbe einen Engel der Autos, dann ist das nicht unbedingt wörtlich zu nehmen und andererseits doch. Autos sind menschliche Schöpfungen, aber der Geist, der sie geschaffen hat und der in dieser spezifischen Erscheinungsform seinen Ausdruck gefunden hat, der ist nicht irdischer Natur.

Kreativität hat viele, unzählig viele irdische Ausdrucksformen gefunden, dafür ist der Mensch auf der Welt, darin liegt seine Aufgabe, und alle diese Ausdrucksformen haben eine Seele, einen Engel also, wenn du so willst. Und so, wie du mit einem Menschen Kontakt auf einer tieferen geistigen, spirituellen Ebene aufnehmen kannst, kannst du auch das Wesen von Dingen und anderen Erscheinungsformen durchdringen und ihren wahren Kern erfahren. Überspitzt könnte man sagen: Ein Auto ist entweder eine Blechkiste oder ein spirituelles Phänomen, je nachdem wie du es sehen kannst.

Esoterische Schulen machen da, soviel ich weißt, recht komplizierte Strukturen daraus. Stichwort Engelhierarchien und so weiter. Ich verstehe davon nichts, möchte aber doch gerne wissen: Woher beziehen diese Schulen ihre Kenntnisse?

Da du davon nichts verstehst, brauchen wir auch jetzt nicht davon zu sprechen. Nur soviel: Es gibt und gab viele Menschen, die von mir inspiriert wurden und werden, jeder auf seine Weise, (Deine ist ziemlich einmalig.) und es wurde deshalb auch viel darüber zu Papier gebracht. Nicht alles, längst nicht alles, ist aber in Reinform weitergegeben worden, sondern wurde in menschliche Denkschablonen gegossen, wurde interpretiert und Lücken wurden von Verstandes wissen ausgefüllt. Man kann deshalb auch die Modelle esoterischer Schulen selten bis nie wörtlich als „das Wissen“ nehmen. Sie enthalten manches Richtige und zugleich oft viel Unsinn.

Alles ist so einfach! Du weißt gar nicht, wie einfach alles ist. Es gibt nur eine einzige wirklich komplizierte Erscheinung auf Erden und das ist der Mensch mit seinem Verstand. Du musst von Engelhierarchien nichts gehört haben, um mit einem Engel Kontakt aufnehmen zu können. Es ist sogar das Allerbeste, wenn du niemals etwas davon gehört hast. Je unbefangener und vertrauensvoller du an diese Dinge herangehst, um so weiter wirst du kommen. Ein Grashalm ist ein Wunder und das Wunderbare ist seine Einfachheit, auch wenn ganze Wissenschaften rund um sein Sein entstanden sind, mit Professoren und Universitäten und zahllosen wissenschaftlichen Büchern darum herum. Esoterische Schulen sind in dieser Hinsicht nicht viel besser und das Studium ihrer Einsichten bringt dich nie dahin, wo du es erwartest.

Monika:

Wir haben versucht mit den Tarotkarten unsere Situation zu klären. Für mich ergab sich dabei ein Hinweis, dass sich mein Körper und wahrscheinlich mein kleines Ich (Ego) bedroht fühlen und alles an Abwehr mobilisiert haben, was sie nur können. Ich weiß alleine nicht, wie ich da weiterkommen kann. Mir scheint, mein kleines Ich hat die Gelegenheit genutzt, als du mich wegen des dritten Augeszurück gepfiffen hattest.

Im Moment spüre ich gar nichts mehr von der Energie. Wenn ich bete, dann habe ich zwar die Gewissheit, dass DU mich hörst, ich selbst aber fühle mich sehr leblos. Ich fühle mich jetzt hilflos und habe oft Panik, dich zu verlieren. Gibt es denn gar keinen Weg, wie ich mich öffnen kann? Einem sehr großen Teil von mir ist der Kontakt zu dir und den göttlichen Energien sehr wichtig. Weshalb kann sich dieser Teil nicht durchsetzen?

Deine Wahrnehmung ist natürlich richtig. Es SIND Abwehrkräfte im Spiel und sie werden jetzt sehr massiv. Es ist ihr Wesen, massiv sein zu können, während es das Wesen deiner höheren geistigen Seinswelt ist, eben NICHT massiv zu sein. Deshalb kann es geschehen, dass sich diese Kräfte eine Zeit lang als scheinbar stärker erweisen und sich durchzusetzen scheinen, aber solange du in deinem Vertrauen nicht unsicher wirst, können sie damit auf Dauer keinen Erfolg haben.

Ich höre dich in der Tat und bin so nahe bei dir wie immer. Den inneren Kampf aber musst du alleine ausfechten. Habe Vertrauen: Deine geistigen Qualitäten sind so hoch entwickelt, dass sie keinen Schaden davontragen und jedem Falle als „Sieger“ aus diesem Kampf hervorgehen werden. Es ist eine Phase, durch die du hindurch musst und es wird auch nicht die einzige bleiben. Eine Wandlung zu wirklich spiritueller Reife ist ein langwieriger Prozess der viele Hindernisse zu überwinden hat. Habe Vertrauen darin, dass ICH dich immer höre und so nahe bei dir bin, dass du meine Nähe auf der Haut spüren kannst. Diese Phase geht vorüber, wenn du dich nicht entmutigen lässt. Und der einzige Weg, den du gehen kannst, ist unbeirrt den Kontakt zu mir zu suchen, ob du ihn findest oder nicht.

Monika:
Bitte gib mir ein Feedback zu meinen Problemen mit der Engelmeditation.

Zum Teil haben wir ja schon davon gesprochen. In der inneren Verfassung zwischen Wunsch und Widerstand lässt sich auch keine ungestörte Beziehung zu einem Engel aufbauen. Es ist aber vor allem auch viel weniger deine Sache, Monika, solche Dinge schriftlich fassen zu wollen. Du hast aber die spirituelle Reife, einen solchen Kontakt sehr klar und sauber empfangen zu können, WENN du die Sperre überwunden hast, vor der du jetzt stehst. Dann wirst du „wissen“, was der Engel dir sagen will und „sehen“, was er dir zeigen kann. ‚Versuche am besten nicht, diese Dinge aufschreiben zu wollen, das ergibt nur ein verzerrtes Abbild dessen, was du wirklich empfunden hast. Das ist mehr Jörgs Sache, der wiederum nicht die Klarheit der Empfindung aufbringen kann, zu der du fähig bist.

Versuche weiterhin, zu deinem Engel Kontakt aufzunehmen und lasse dich nicht beirren, wenn es zur Zeit schwer geht. Du kannst es auch eine Zeit lang unterbrechen, wenn du das Gefühl hast, dass dich die Misserfolge eher belasten, aber darin liegt immer die Gefahr, dass deine Widerstandskräfte, die immer auf der Lauer liegen, sofort das Terrain besetzen würden, dass du aufgegeben hast. Und dann erfordert es wieder Kampf und Mühen, das Gebiet zurück zu erobern.

Mein Rat wäre also: Bleibe bei diesen Übungen, aber forciere sie nicht. Sei nicht enttäuscht, wenn der Kontakt zu deinem Engel sich schwierig gestaltet, sondern vertraue darauf, dass dein Engel deine Mühen sieht und bereit steht zu dir zu kommen, sobald die Barrieren gefallen sind, die jetzt aufgerichtet wurden.

© Monika Laube. Du darfst diesen Artikel zum persönlichen Gebrauch unverändert kopieren und weitergeben, vorausgesetzt dieser Copyright Hinweis steht am Ende des Dokumentes.  Für eine gewerbliche Nutzung nimm bitte Kontakt mit mir auf.