Dialog 360 – Zugang zu Gott

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Foto: Pixabay

Wer anderes bin ich denn als dein Höheres Selbst?
Du hast ihm die Form eines gütigen Vaters mit weißem Haar gegeben.
Ich bin es.

Zugang zu Gott

Nur wenige Menschen haben eine Verbindung mit Gott in der Weise, wie Jörg sie hatte. Das heißt aber nicht, dass es für andere nicht möglich wäre sich mit Gott zu verbinden. Hier zunächst ein Vorschlag von Gott an eine Freundin von uns und danach eine Schilderung meines inneren Zimmers und die Antwort darauf:

Dialog 360 – Oktober 1992

Wichtig ist, dass du versuchst, in deinen Meditationen mit mir Kontakt aufzunehmen. Dazu musst du mir einen Raum geben, in dem du mich treffen willst. Das kann ein Raum in einem Haus sein. Es kann aber auch ein bestimmter Ort sein, den du dir ausdenkst. Und er kann wechseln. Ich möchte dir gerne einen Vorschlag machen, wie du mich am besten treffen kannst:

Stelle dir eine griechische Insel vor, im azurblauen Meer. Und auf der Insel ein winziges Dörfchen, in dem du willkommen bist. Die Menschen dort lieben dich. Sie bringen dir Ziegenkäse, Brot und Wein. Sie sind freundlich und in ihren verwitterten Gesichtern siehst du nichts als freundliche Lachfältchen, wenn sie mit dir sprechen.

Du hast ein Haus auf dieser Insel. Es ist DEIN Haus. Es ist schlicht, weiß getüncht und sparsam eingerichtet, aber es gefällt dir und du fühlst dich wohl dort. In diesem Haus gibt es ein Zimmer. Darin stehen nur ein Bett und ein Tisch mit Stuhl sowie ein Schrank. Die Wände sind schneeweiß. Während du meditierst siehst du siehst du vom Bett aus durch das Fenster auf das blaue Meer. Dort wirst du mich hören können. Achte auf die Menschen, die dir in deinen Meditationen begegnen. Da ist ein Fischer dabei, der dich interessieren wird. Und ein sehr schönes Mädchen. Auch das hat dir vielleicht etwas zu sagen.

Monika:
Ich habe seit einiger Zeit ein völlig neues Gefühl und Verhältnis zu meinem inneren Zimmer. Es ist ein Pavillon und er ist einfach wundervoll gemütlich eingerichtet. Die Wände voller Bücherregale, der Boden mit Teppichen und Fellen ausgelegt. Und darin wohnt ein alter weiser Herr mit weißem Haar und Nickelbrille. Für mich ist er mein Höheres Selbst, obwohl ich gar nicht so genau weiß, wo da der Unterschied zu dir liegt.

Ja, und dieser alte Herr ist so verständnisvoll und freundlich zu mir, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl habe, wirklich geliebt und aufgehoben zu sein. Es ist, als hätte ich endlich den Vater gefunden, den ich schon lange suche. Gut, ich gehe noch nicht häufig genug zu ihm und oft sehe ich ihn nur verschwommen. Aber er selbst hat mir gesagt, dass ich lange Zeit getrennt von ihm gewesen sei, weil ich mich abgetrennt gefühlt habe. Ich nehme an, je klarer ich ihn wahrnehme, desto näher bin ich ihm auch in diesem Augenblick.

Bitte, ich hätte gerne deine Meinung zu all dem gehört. Bist du das? Oder was ist er? Ich dachte immer, du wärst der Vater, den ich suche oder suchen sollte. Und ist es so, dass die vielen Bücher ein Symbol dafür sind, dass ich in diesem Raum Zugang zu allem Wissen haben kann? Und wie mache ich das?

Monika, merkst du denn nicht, dass du einen wunderbaren Zugang zu mir gefunden hast?  Und damit bist du mindestens ebenso nahe an mir wie Jörg. Das ist ein ganz erheblicher Fortschritt. Du wirst sicherlich wieder Rückschläge erfahren und dieses Bild von mir nicht immer aufrufen können. Aber der Kontakt ist da. Ist das nicht wunderbar? Benötigst du den noch irgendetwas mehr auf dieser Welt als das?

Sicher. Du benötigst viel. Du brauchst Hilfe auf vielen Ebenen. Aber um sie zu bekommen, brauchst du den Kontakt mit mir. Es ist so schön, dass dir das wenigstens ansatzweise gelungen ist.

Dein Kontakt zu mir als dem gütigen Herrn mit dem weißen Haar ist dennoch nicht ganz dasselbe wie Jörgs Kontakt zu mir. Du wirst viele Fragen an mich stellen können und ich werde sie auch beantworten. Aber es wird andere Fragen geben, die nur Jörg beantworten kann. Einfach schon deshalb, weil Jörg kein Bild von mir braucht, dass er sich erst schaffen muss. Aber du hast ein Bild von mir in dir und das ist sehr wichtig! Pflege diese Kultur und mache sie zu deiner eigenen. Baue mein Bild in dir auf.

Mein Wissen steht dir zur Verfügung. Aber du kannst nur das davon bekommen, was du auch verstehst.

69 – Zugang zu Gott

Zugang zu Gott

Corinna will wissen, wie sie es schafft, selbst einen Zugang zu dir zu finden? Auch fragt sie sich, wie es kommt, dass gechannelte Botschaften bei verschiedenen Leuten sich oft so weit voneinander unterscheiden, obwohl sie sich auf dieselbe Frage beziehen.

 

Antwort:

Dass Antworten so unterschiedlich ausfallen können, hat sehr oft mit den Quellen zu tun, aus denen sie bezogen werden. Channeling ist als Verfahren nicht ohne Risiko, weil der Zugang auch von Geistwesen genutzt werden kann, zu denen gar keine Verbindung gesucht worden war. Die Authentizität der Quelle beurteilen zu können ist zwar eigentlich gar nicht so schwierig, trotzdem gelingt es nicht jedem, weil sehr oft einfach der Respekt zu groß ist, überhaupt eine Verbindung zustande gebracht zu haben. Geistwesen haben, je nachdem von welcher Ebene sie sprechen, die unterschiedlichsten „Interessen“, könnte man sagen. Aber das sind eben nicht immer die der Fragesteller.

Zwischenfrage von Jörg:
Wenn es nicht schwer ist, das zu unterscheiden, wie macht man es dann? Wie mache ICH das? Ich bin mir überhaupt nicht bewusst, ein bestimmtes Verfahren anzuwenden.

Ich habe auch nicht gesagt, dass es sich dabei um ein Verfahren handelt. Was dich angeht, so hast du erstens im Laufe der vielen Jahre, in denen diese Verbindung zwischen uns schon besteht, eine perfekte Sicherheit erworben. Du weißt einfach ganz genau, ob du in Verbindung mit mir oder mit einem anderen Geistwesen stehst. Wenn du es einmal nicht merkst, hat spätestens Monika es beim Lesen festgestellt. Und wenn eine Botschaft, die nicht von mir kam, beide „Kontrollen“ passieren konnte, mag das aus bestimmten Gründen trotzdem eine wichtige Nachricht für euch gewesen sein.

Worauf es ankommt ist, dass sich die Botschaft „gut“ für den anfühlt, der sie erhält oder für den sie gedacht war. Keinesfalls sollte man eine Botschaft blindlings nur deshalb befolgen, weil sie geschickt worden ist. Denn wie ich dir heute bereits sagte ist immer auch der Fall denkbar, dass eine Botschaft zwar deine Frage beantwortet, aber sich eigentlich an einen ganz anderen Menschen richtet. Jemanden, den du vielleicht gar nicht kennst und der niemals auf den Gedanken gekommen wäre, mir eine Frage zu stellen. Deshalb ist es mir auch so wichtig, dass ihr jede Botschaft veröffentlicht und sie so viel Menschen wie möglich zugänglich macht. Die Antwort, die du heute für den Komponisten empfangen hast, galt nicht nur ihm!

Du weißt, wann eine Antwort für dich stimmt. Du weißt es, wenn du dein Herz befragst. Und damit sind wir auch schon beim ersten Teil von Corinnas Frage: Lass es einfach zu! Ich bin, um mit einem Bild zu sprechen, so nahe bei dir, dass ich dich berühren könnte. Gerade für dich könnte es so leicht sein, die Verbindung mit mir herzustellen. Du würdest dich wesentlich leichter damit tun, als Jörg es jemals konnte. Er hat lange gebraucht, bis er wirklich offen für diese Erfahrung war. Bei dir würde es schneller gehen. Versuche es einfach und versuche es immer und immer wieder. Mach es wie Jörg. Sein „Verfahren“ eignet sich auch für dich. Schreib deine Frage auf und lass sie auf dich wirken. Hör auf dein Herz und du wirst mich hören. Meine Stimme hat einen ganz besonderen Klang. Für dich einen anderen als für Jörg, aber darauf kommt es nicht an. Es ist eine Stimme, der du sofort vertrauen wirst, nachdem die sie einmal gehört hast.

Es gibt keinen Grund damit zu warten. Lass dich einfach darauf ein und lass dich nicht entmutigen, wenn du anfangs entweder gar nichts zu hören scheinst, oder wenn im Gegenteil gleich sehr viele Stimmen auf dich einreden. Auch das ist jederzeit möglich, denn Geistwesen nutzen jeden Kanal, der sich ihnen öffnet.

Stell ruhig Fragen an mich über Jörg, wenn du unsicher bist und meinen Rat brauchst. Jörg hat in den ersten Monaten unserer Verbindung manchmal den größten Unfug aufgeschrieben und es für meine Botschaften gehalten. Es ist eben für einen Anfänger nicht ganz einfach, die Herkunft klar zu erkennen, aber mit der Zeit entwickelst du ein immer feineres „Gehör“ für meine Stimme. Ich habe Jörg und Moni damals in solchen Fällen immer dann gewähren lassen, wenn ich wusste, dass die Antwort keinen großen Schaden anrichten konnte. Andernfalls habe ich sie gewarnt. Und so würde ich das bei dir am Anfang auch machen.

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