Wie gut tut es doch

Spinnennetzwenn man sich bestätigt findet. Vor 10 Jahren hatte ich vor, den Heilpraktiker für Psychotherapie zu machen und eine intensive Vorbereitung für die Prüfung durchlaufen. Diese beinhaltete eine gründliche Schulung und Auseinandersetzung mit den psychiatrischen „Krankheitsbildern“. Ich fühlte mich damals zutiefst unwohl damit und hatte eine heftige innere Abwehr, die sich bis heute gehalten hat. Ein Praktikum in einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses vertiefte diese Abwehr noch und hinterließ ein tiefes Misstrauen gegen Festlegung durch Ärzte jeglicher Art. Was zur Folge hatte, dass ich mein Ziel nicht erreichte und gar nicht traurig darüber war.

Und so kann ich diesem nur zustimmen und allen raten, sich nicht in irgendwelche Schubladen stecken zu lassen:

… Kurz vor seinem Tod gestand Eisenberg dem Medizinjournalisten Jörg Blech, daß AHDS ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung sei, wie die FAZ berichtet. Ferner stellt die FAZ fest, daß psychische Krankheiten keine Krankheiten, sondern ein Deutungsmuster seien: Als psychisch krank würde definiert, was gegen bestimmte Regeln verstoße und von Normen abweiche. Diese Normen wären nicht ein für alle Mal fest-gelegt, sie könnten sich verändern.

Damit ist nun die konservative FAZ zu einer Meinung gelangt, die der libertäre Psychiater und Psychiatriekritiker Thomas Szasz schon lange war. Szasz meint, es gäbe psychische Krankheiten gar nicht im eigentlichen Sinne, sondern nur als Metapher für unerwünschtes Verhalten. …

Quelle: http://pravdatvcom.wordpress.com/2013/05/09/beichte-auf-dem-sterbebett-adhs-gibt-es-gar-nicht/

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